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Freitag, 28. Oktober 2016

Wolldascherls

In einem Socken-Strick-Forum auf ravelry, in dem ich Mitglied bin, wird monatlich die schönste Socke mit einem kleinen Preis dotiert, dazu erklären sich einige Mitglieder am Jahresanfang dazu bereit, etwas beizusteuern, sei es Wolle, ein Anleitungsbuch, ein Projekttäschchen, alles, was man halt brauchen kann als Strickbegeisterte.


Ich wollte gern ein *Wolldascherl* von *Marina alias Charlotte Fingerhut* beisteuern und Ende September war es dann soweit, die liebe *Edda von farbularasa* hat das schönste Paar Socken genadelt und ich durfte sie mit einer Projekttasche beglücken.


Für sie stand von vorneherein fest, dass sie gerne "was mit Schafen" haben wollte und ich habe riesiges Chaos veranstaltet, bis das Täschchen endlich fertig war. Zuerst Kombistoff zum türkisen Stoff bestellt, dann festgestellt, dass der türkise Stoff nicht reicht und umgeschwenkt auf die Kombi in den Fotos. Dann wurde klar, dass die Schaf-Stickdatei, die ich habe, viel zu groß ist, eine neue gesucht, die dann aber auch erst noch kleiner gequetscht werden musste und so weiter.


 
Ein Wunder, dass dann doch aus dem Täschchen noch was geworden ist, ich hätte es fast nicht mehr geglaubt.



Weil ich dann aber gerade so schön im Flow war, habe ich einfach weiter gemacht und es ist fast ohne darüber nachzudenken ein zweites Täschchen entstanden - ein echtes Upcycling-Projekt, denn der schwarz-rote Blumenstoff war mal ein Sommerkleid.


Und das tollste: Frau Farbularasa hat mir das zweite Täschchen abgenommen und versucht es nun bei den diversen Stricktreffs, die sie so besucht, loszuwerden. Passt ja eigentlich ganz gut - sie hat die Wolle, ich die Täschchen, mal sehen, ob daraus eine fruchtbare Verbindung wird.


Ich hätte noch Stoff für ein weiteres schwarz-rotes... Ich glaube, meine zwei, die ich habe, sind ohnehin noch nicht genug... Und passt der angefangene rote Socken nicht hervorragend zum Täschchen? Naja, ich würde mich nicht wundern, wenn es demnächst ein Wolldascherl-RUMS gäbe, hihi.


Und last but not least ein Wolldascherl, dass mir seinerzeit vor ungefähr einem Jahr durch die Lappen gegangen ist - ich hatte es im Zuge der *Schulmädchenzimmerumgestaltung* genäht aus drei Patch-Panels, die noch übrig geblieben waren und einfach vergessen, es zu fotografieren.


Da das Töchterlein bislang noch nicht stricken kann, hebt sie ihr Stricklieselzubehör darin auf. Mal sehen, ob und wann sie auch vom Strickvirus infiziert wird und die Liesel den Nadeln weichen muss.


Ich hatte mich daran versucht, dem Täschchen Innenleben einzuhauchen, aber so richtig "praktisch" ist es nicht geworden. Mal sehen, eventuell habe ich irgendwann mal noch eine zündendere Idee. 

Freitag, 3. Juli 2015

Zimmerumgestaltung mit Buchstabenkissen

Zum Quilt im Kinderzimmer haben noch ein paar Kissen gefehlt, grooooß sollten sie sein,  damit man sie als Rückenlehne für's Tagesbett (oder wie man das heute so nennt...) verwenden kann.


Anstatt normale Polster zu nähen, ist mir das Ebook *Love, Joy and Peace* wieder in den Kopf gekommen, das ich vor einer kleinen Ewigkeit mal wegen dem Peace-Kissen gekauft hatte, um daraus ein Yoga-Kissen zu machen - aber das ist eine andere Geschichte und ein anderer Punkt auf meiner unendlich langen To-Sew-Liste.


Zwei Buchstaben musste ich dazu erfinden, um den Namen des Töchterleins vollständig zu bekommen, das "I" war eher einfach, beim "M" habe ich ein bissel geschwitzt, bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden - passt, als hätte es schon immer dazu gehört.


Ich hab' wieder die ganzen IKEA-Rosalie und IKEA-Paisley-Stoffe verwendet, das meiste kam als Bettwäsche daher und wurde von mir zerschnipselt, nur das pink beim E und Y sind Meterware - die hatte ich noch übrig von der Quiltrückseite und dem Töchterlein gefällt der "gekarote" (also karierte) Stoff, der zu den Rosen auf weiß gehört, nicht sonderlich. 


Der Name bedeckt ungefähr zwei Drittel der Bettlängsseite, ich denke, das reicht als Rückenpolster, man muss es ja auch nicht gleich übertreiben. 



Mit ins Bett (bzw. in die Betthöhle unter dem Hochbett) zum schlafen dürfen die Kissen auch, allerdings habe ich mir ausgebeten, dass sie das einzeln tun und nicht als ganzer Pulk, ich fürchte, sonst bleibt dem Töchterlein nicht viel Platz übrig.


Kuscheln klappt mit den festen, riesigen Dingen nur bedingt gut, wie man auf dem Foto erkennen kann, deshalb werde ich noch ein Herz- und ein Blumenkissen nähen, kleiner und weicher gefüllt.


Gelernt habe ich auch wieder was, nämlich Paspeln annähen. Ich finde diese Satin-Paspeln so toll und prinzessinlich geeignet für den Stoff und die Kissen und nach den ersten zwei oder drei Kissen war ich dank des *tollen Tutorials von Hamburger Liebe* ganz gut dabei. Es ging immer schneller und ordentlicher. 


Und hier nochmal der ganze Haufen... Kissenschlacht funktioniert auf jeden Fall!