Freitag, 7. April 2017

Schwestern-Röcke

Die beiden großen Schwestern von Valentin, den ich in letzter Zeit ja ziemlich benäht und bestrickt habe, sollten auch nicht ganz leer ausgehen.


 
Also habe ich meine *Farbenmix*-Klassiker herausgesucht und für die ganz große Schwester eine *Elodie* mit abgeschnittenem Oberteil als Tellerrock genäht und für die große Schwester aus den ja immer massenweise anfallenden Verschnittstücken der Elodie eine *Zucka*.

 

Bissel Schnickschnack gab's natürlich auch noch dazu, auf den rosa Elementen der Elodie habe ich ein paar Kolibris appliziert, auf der Zucka gab es Häkelblümchen.
 


Sehr lustig auch die Tatsache, dass die annähernd bodenlange Elodie für eine siebenjährige meiner großen Tochter mit ihren 14 Jahren einen kniekurzen Rock abgibt. So war sie so nett und hat (aber oooohne Kopf Mama, ich seh' so schlimm aus!) die Posing-Bilder übernommen und für einiges Gelächter gesorgt damit.


Schwingt prima, oder? Mittlerweile ist das Päckchen mit den beiden Röcken gepackt und unterwegs zu den beiden Valentin-Schwestern.




Donnerstag, 6. April 2017

Findet-Nemo-Socken

Im Rahmen des März/April-KAL der *Farbularasa-Gruppe auf ralvely* sollte aus *Farbularasa-Wolle* etwas nach einem Strickmuster mit dem Anfangsbuchstaben "F" gestrickt werden.


Ich habe mich für *Fault Lines* von Jennifer Beever entschieden und bin nicht wenig stolz, mich durch eine englische Anleitung gekämpft zu haben. So langsam entwickle ich ein Gespür dafür, auch wenn ich mit deutschen Anleitungen immer noch viel besser zurecht komme.


Das Muster an sich war auch etwas "tricky", da man nach jeweils einem halben Mustersatz eine Masche ringsum von der einen auf die andere Nadel schieben musste - wehe man vergisst das oder schiebt aus versehen in die falsche Richtung. Das eine oder andere Mal hab' ich dann doch ribbeln müssen.

 
Aber ich finde, ich wurde vom fertigen Ergebnis mehr als belohnt, die Socken sind einfach klasse. Sie liegen gut am Bein und Fuß an, die großen Flächen von orange und weiß erinnern mich an "Findet Nemo", was durch die plastischen Schuppen des Musters noch verstärkt wird und überhaupt ist orange sowieso eine klasse Farbe.
 

In diesem Sinne, ab zu *RUMS* damit!

Donnerstag, 23. März 2017

Lucky Trunk-up Elephants

Als ich vor einer Weile auf ravelry ein Paar Socken nach dem Muster *Water for the elephants* gesehen habe, wurde mir ziemlich schnell klar, dass ich unbedingt auch welche haben möchte.
 

Das braune Grundgarn stammt von *Frau Odersocke*, das gelbe ist ein maschinell gefärbtes Garn von Opal oder so. Die Farbkombi erinnert mich total an die 70er, ich weiß von mindestens einem Pulli und einem Kleid, dass ich damals in gelb-braun hatte.


Das zweifarbige Stricken ist mir bei diesem Paar deutlich gleichmäßiger gelungen als bei den Norweger-Sternen und ich bin mit dem Ergebnis, aus nicht allzu naher Nähe betrachtet, sehr zufrieden.


Ich hätte gar nicht gedacht, dass doppelt gestrickte Socken SO dermaßen extrem warm halten, jedenfalls hatte ich am Abend, nachdem ich sie getragen hatte, Kochfüße. Ist also eher nichts für die Übergangszeit, sondern eher, wenn man im Winter mit Sandalen rodeln gehen sollte oder so, hihi.


Sehen auch am Fuß hübsch aus, oder? Das Töchterlein war so nett, Fußmodel zu spielen und ich habe mich nur darauf eingelassen, weil ich genau weiß, dass braun-gelb sowas von überhaupt nicht ihr Farbschema ist - sonst hätte sie mir sie garantiert nach dem modeln wieder abgeschwatzt.


Ach ja - und weil sie sich immer noch und erstaunlicherweise in MEINER Sockenschublade befinden, darf ich sie wohl mit ruhigem Gewissen zu *RUMS* verlinken.

Mittwoch, 15. März 2017

Nähen und stricken für Baby-Jungs...

Weitere drei Sets sind für den kleinen Valentin entstanden, für zwei davon habe ich *Trotzkopf* und *Frida* als Schnittmuster verwendet, die Schühchen sind wieder *Babyschuhe*.


 Die Stoffe sind alle aus dem Bestand, teilweise noch nicht angerührt, weil immer vieeeeel zu schade zum anschneiden, teilweise aber auch nur noch als Rest-Schnipsel von größeren Projekten vorhanden.


Der Sternen-Jersey war zum Beispiel schonmal ein *Kleid* und Flauschi war ganz verzuckert, als sie das Mini-Shirt entdeckt hat - gelb-blau-Sterne scheint immer noch ihr Beuteschema zu sein, auch wenn das Kleid damals nicht sehr oft getragen wurde.


 Auch die Wolle für die passenden Schühchen sind Restbestände, einmal von *hier* und einmal von *hier*.


Damit es nicht langweilig wird habe ich noch ein Beanie dazu genäht, Schnittmuster von *Lybstes*.


Der Chamäleon-Stoff für die dritte Kombi ist neu, den hat sich Valentins Mama selber ausgesucht, als wir gemeinsam im Stoffladen waren. Naja, der knallt schon voll rein, da brauch' ich im Nachhinein keine Angst mehr haben, meine Sets könnten zu wild sein.

Die Hose ist dieses Mal keine Frida, sondern die Hose vom Cosy Kuschelset von Lybstes. Ich musste die restlichen Chamäleons ohnehin schon stückeln und puzzlen, die Streifen außen an der Hose waren nämlich eigentlich nicht vorgesehen, bei einer Frida hätte ich da gar keine Chance gehabt, dass es reicht.

Montag, 27. Februar 2017

Konfetti für die Süßmaus!

Konfetti - da denkt man ja sofort an die fünfte Jahreszeit, die momentan in vollem Gange ist. Ich stehe dem Fasching, oder wie man ihn sonst nennen möchte, ja ziemlich gespalten gegenüber. Im frühen Erwachsenenalter war ich Mitglied eines Tanzclubs, der wiederum einem Faschingsclub angeschlossen war, so dass ich es gar nicht verhindern konnte, eine grooooße Dosis närrisches Treiben abzubekommen.


Der Tanzclub ist jedes Jahr auf der Prunksitzung des Vereins aufgetreten und am Faschingsamstag "auf dem Zug" mitgelaufen und mit den dort ebenfalls tanzenden Freundinnen ist man dann für Ewigkeiten weiter um die Häuser gezogen.


Das erste Kind konnte man da noch ganz gut mitschleppen - zumindest teilweise, mit Umzug in eine nicht-feiererprobte Gegend und zweitem Kind war's dann irgendwie vorbei mit der Feierei. Und jetzt, wo man tatsächlich mit dem kleinen, mittlerweile großen Kind auch wieder feiern könnte, hat man irgendwie keine Lust mehr und muss sich zum Minimalprogramm zwingen, denn Kinder haben ja ein Recht auf Fasching, oder?


Wie schlage ich jetzt nur wieder den Bogen zu Schal, Handschuhen und Mütze? Wie auch immer, beim *Buntfaden* habe ich neulich zwei Stränge mit Namen "Konfetti" gekauft, Grundfarbe hellblau mit rot-gelben Anteilen, auf dringliche Bitte der Süßmaus hin - tatsächlich ist es jetzt schon ab und an vorgekommen, dass das Mäuslein sich in Wolle verliebt, müssen wohl die Gene sein, hihi.


Da ihr Socken ja immer zu kratzig sind und ich keine Lust hatte schon wieder ein Sternenkissen zu stricken, wurde es ein Kuschelset. Ein *Biker's Springcowl*, ein paar fingerlose Handschuhe nach dem Muster der *Broken Seed Stitch Socks* und ein *Kierki Hat*.


Den Konfetti-Strang habe ich großzügig mit türkiser Bestands-Wolle "gestreckt", so dass noch ziemlich viel übrig ist - ich mach' mich dann mal an ein paar Sneaker-Söckchen für Flauschi... Schon cool, wenn die Töchter dieselben Lieblingsfarben haben!

Freitag, 24. Februar 2017

Fasching!

Vor zwei Jahren schon hatte ich für die Süßmaus ein Indianerkostüm gekauft und mich gefreut, dass es für sie etwas anderes als Prinzessin und rosa sein durfte.

Nachdem sie im letzten Jahr Fee war, ist ihr in diesem Jahr allerdings aufgefallen, dass das woooooohl ein Jungs-Kostüm sein muss, mit einer weiten Hose und einem kurzen Oberteil. SO kann man ja wohl unmöglich zum Fasching gehen, mit sieben Jahren, als MÄDCHEN!
Ach ja, und die seltsamen Aufdrucke auf den Hosenbeinen, die sind ja wohl auch voll daneben.

Also habe ich mich der Aufgabe gestellt aus dem Jungs-Kostüm eins für Mädchen zu machen.
Leider habe ich wie üblich das Vorher-Foto vergessen, immerhin, vom Nachher gibt es Bilder.


Aus der Hose einfach einen Rock machen ging leider nicht, wegen der Aufdrucke auf den Hosenbeinen. Also musste ich fies stückeln und jeden Schnipsel ohne Aufdruck zusammen nähen, um damit das auf Taillenhöhe auseinandergeschnittene Oberteil zu verlängern. Über die Frontnähte noch längs eine Borte genäht, die vom Hosenbein übrig war, damit man die Naht nicht so sieht, aus der anderen Borte ist der Haarschmuck entstanden.


Die Fransen der Hose habe ich retten können und sie an die Seite der Tunika genäht und die Taille mit einem Gummizug betont - den konnte man leider wegen der Fransen nicht einfach ringsum festnähen, sondern musste stückeln.

Dazu noch eine türkisfarbene Leggings - auch wenn die eher nicht authentisch indianisch sein dürfte - und die kleine Squaw ist heute Morgen stolz und glücklich zur Schul-Faschingsfeier losgezogen.





Montag, 20. Februar 2017

Für Valentin

Baby Valentin, für den ich *hier* schonmal Babyschühchen gestrickt hatte, hat getan, was alle kleinen Babys immer tun, egal, ob man davon begeistert ist oder nicht - er ist gewachsen und seine Mama hat bei mir angefragt, ob ich die Babyschühchen vielleicht nochmal ein Eckchen größer für ihn stricken könnte.


Also haben wir den Zwerg während einer duldsamen Minute am Fuße vermessen und obwohl die neuen Schuhe noch ein bissel zu weit und so lang sein dürften, passen sie bestimmt schon über den Stramelanzugfüßen und in zwei-drei Monaten dann auch so.

An Wolle war ausdrücklich wieder "die knallbunte" gewünscht und ich habe mich gefreut, dass jemand meinen Faible für sie teilt. 


Und weil ich gerade so verzuckert war von Klamöttchen in Mini-Größe und weil Baby-Valentin ein wirklich niedliches Baby ist, hat es mich irgendwie gepackt und ich habe ihm noch eine *Frida* genäht - das E-Book habe ich schon ewig, und wollte damals für die Süßmaus eine Frida nähen, aber da war sie komplett auf dem Kleidchen-Trip und hat alle Hosen mit dem Popo nicht angeschaut, hihi. So laaaaangsam ändert sich das gerade wieder. 

 
Tja, und dann war's mit dem Niedlichkeites-Hormonschub immer noch nicht genug und ich musste noch einen *Trotzkopf* folgen lassen.

Bis ich "Princess Castle" in der Ottobre gefunden hatte, habe ich es hundert mal bedauert, dass es den Trotzkopf nur bis Größe 110 gibt, die Süßmaus damals aber schon 116 hatte, als ich ihr unbedingt ein Fake-Wickelkleid nähen wollte.
Naja, jetzt kann ich mich ja austoben. Bis Valentin 110 hat, vergeht wohl noch ein Weilchen, auch wenn er wohl eher keine Kleider haben möchte, sondern lieber Shirts.
 

Die Stoffe sind übrigens Überreste von *hier* und *hier*, vom Denim gibt es noch ein bissel, aber der Jersey ist bis auf den letzten Rest aufgebraucht - das macht zufrieden!

Donnerstag, 16. Februar 2017

"Das blaue Entlein" oder "Kirchenfenster"

Sockenpaar Nummer 28 für meine Sockenschublade, die ich Dank der Anregung von *Angelika* von allen anderen außer den selbstgestrickten Socken befreit habe - jetzt passen schätzungsweise noch 30 Paar Socken rein, bevor ich mir Gedanken um einen größere Schublade machen muss - das sollte noch zwei oder drei Jahre reichen, hihi.


Ich habe die *Ugly-Duckling*-Socken gestrickt, weil ich von der Idee fasziniert war, zweifarbiges Gestrick zu bekommen, ohne wirklich mehrfarbig, also mit einem Faden über dem linken und einem über dem rechten Zeigefinger gleichzeitig, stricken zu müssen.


Mit ein bissel Recherche konnte ich noch mehr Muster in Mosaik-Technik finden und habe mir zwei weitere Sockenpaare auf meine Liste geschrieben. Ich finde den entstehenden Effekt wirklich sehr faszinierend.


Ich war ja zuerst skeptisch, ob mit diesem Muster "kunterbunte" Garne, die ich ohnehin schon gerne mag, wirklich NOCH toller zur Geltung kommen, aber wenn man sich mal die "pure" Spitze anschaut (die ich nur deshalb bunt gestrickt habe, weil mir dunkelblau nicht mehr gereicht hätte, es sind drei Gramm übrig geblieben), dann bekommt man eine Ahnung davon, dass sie Recht hat - uni lässt bunt erst richtig leuchten, das ist ein Grundsatz, den ich zukünftig versuchen werde zu beherzigen.


Mein Mann meinte dann irgendwann, dass ihn meine Socken an die Kirchenfenster in der Katharinenkirche zu Oppenheim erinnern, die wir ab und an besuchen und so haben die "Blauen Entlein"-Socken noch den Beinamen "Kirchenfenstersocken" bekommen.


(Das Foto wurde von Trip-Advisor zur Verfügung gestellt, der Mann und ich haben leider noch nie daran gedacht, Bilder zu machen, wenn wir dort sind...)


Sooo, ab zu *RUMS* damit und dann schnell weiter im Text!

Dienstag, 14. Februar 2017

Nadelspiel-Rolle II

Weil die liebe Heidrun vom *Buntfaden* so wunderbare Wolle färbt und mir ab und an auch mal ein Knäuelchen "einfach so" in die Bestellung legt, habe ich für sie auch mal eine Nadelspielrolle genäht - bin ich vielleicht froh, dass ich mich auf diesem Weg mal revanchieren kann.


Die Anleitung ist wieder von *Birga*, allerdings habe ich ja beim letzten Mal schon einmal rundum abgesteppt und festgestellt, dass es dann von der Höhe her ein bissel knapp wird mit den 20cm-Nadeln. Dieses Mal also wieder rundum abgesteppt, aber einen  Zentimeter größer zugeschnitten - ich Fuchs, ich, hihi.

Auch habe ich die Nadelfächer durchgängig 2,5cm groß genäht, das sieht ordentlicher aus, finde ich. Und alle meine vielen Nadeln, auch die in den größeren Stärken, habe ich ja trotzdem unter bekommen, dann wird das hoffentlich auch Heidrun gelingen.


Und nächstes Mal schaffe ich es dann auch, dass die Klappe, die die Nadeln am Herausfallen hindert, ordentlich im Muster zugeschnitten ist.


So sieht die Rolle dann von außen aus und ich freue mich, dass sie damit genau zu dem *Wolldascherl* passt, dass ich vor einer ganzen Zeit schon mal der Frau Buntfaden geschickt hatte. Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden Hauptstoffe von damals immer noch in meinem Vorrat vorhanden waren - ist ja auch nicht immer selbstverständlich, dass das passt.

Freitag, 10. Februar 2017

Mützen sind immer so unspektakulär...

...so dass man ruhig auch mal zwei in einem Beitrag zusammenfassen kann.


Die erste ist ein Weihnachtsgeschenk gewesen, ich weiß, bissel spät, aber besser als nie. Passend zu *diesem Tuch hier*, das ich zwar eigentlich behalten wollte, es dann aber doch verschenkt habe, weil es mir zu klein war. Die Empfängerin mag bunt genauso gern wie ich und speziell von dieser Wolle habe ich immer ein-zwei Knäuel auf Vorrat da.

Es ist übrigens die erste *Langfield* geworden, die tatsächlich passt.


Die zweite Mütze ist passend zur neuen Jacke meines Mannes entstanden, die Hauptfarbe kommt wirklich haargenau auf die Hauptfarbe der Jacke hin und - oh großes Wunder - ich hatte das Knäuel (doppelt gehaltene) Sockenwolle sogar in meiner großen Kiste vorrätig.

Das grün ist einen Tick zu hell, ich war da in meiner Erinnerung getrübt, ich hätte nie gedacht, dass mein Mann Kontrastfarbenstreifen in leuchtendem grasgrün kauft, aber er hat es tatsächlich getan. Trotzdem, das passt schon so im Großen und Ganzen.

Ich habe wieder eine *Jaques Cousteau Mütze* gestrickt, allerdings haben mich dieses Mal irgendwie die Abnahmen geärgert, sie sahen furchtbar unordentlich aus, so dass ich mich für eine rechts zusammengestrickte Abnahmelinie entschieden habe, nachdem mir nach zweimal ribbeln doch langsam der Geduldsfaden geplatzt ist. Nicht mehr so spektakulär, dafür ordentlich...


Die Süßmaus als Mützenmodel - der Mann hat sich aus unerfindlichen Gründen geziert, hihi.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Männersache(n)

Im Hause AnSchoPie ist es ja eher selten, dass Dinge für den Hausherrn entstehen, wenn man mal von gelegentlichen *Mützen* und *Hüllen* absieht.

Umso erstaunter und erfreuter war ich, dass es in einem Forum, in dem ich aktiv bin, einen Mann gibt, der selbstgestrickte Socken nicht nur anzieht, sondern geradezu liebt und für etwas besonders hält. 


Klar, dass ich ihm nicht nur dieses Paar Socken - eine *Dehnungsfuge* aus dem *Buntfaden "Eismeer"* - stricken musste, sondern ihm im Geiste auch schon eine weitergehende Versorgung angeboten habe, wenn meine Sockenschublade in ca. 10 Paaren rappelvoll sein wird und ich dann ja trotzdem an irgendwen meine Socken loswerden muss.


Beim nächsten Mal hätte ich dann auch nicht mehr solches Herzklopfen, ob die Wolle wirklich bis Größe 44 reicht, obwohl auf den ganzen Knäulen ja sogar immer draufsteht, dass man damit ein Paar bis Größe 45 stricken kann - jedenfalls habe ich sogar noch 8 Gramm übrig behalten.


Und weil es eine vor einer Weile in diesem Forum eine Diskussion darüber gab, ob Zirbenspäne oder Lavendelblüten schlaffördernd wirken, habe ich noch schnell einen meiner - sehr schlichten, weil ja für einen Mann - Leseknochen genäht und ihn neben Füllwatte mit einer Menge Holz und Blüten gestopft. Dann kann er sozusagen am eigenen Leib testen, ob es taugt oder nicht.


Ich hoffe, das Design gefällt und das Patch ist das richtige - ich kenne zwar theoretisch die einzig in Frage kommende Marke des Herren, aber wenn man sich so informiert, ist man doch überrascht, wieviele verschiedene Logos es da gibt.

Dienstag, 7. Februar 2017

Flauschis Quilt

Schon im vergangenen Frühsommer, in den Pfingstferien, haben wir das Zimmer der großen Tochter renoviert (mir fällt auf, es gibt davon bislang gar keine Fotos, obwohl ich auch jede Menge Kissen und die Vorhänge neu genäht habe), es ist jetzt nicht mehr flieder-lila, sondern mitteltürkis.


Auch wenn ich am Anfang ein bissel skeptisch war, weil sie wirklich alle Wände so haben wollte, muss ich im Nachhinein sagen, dass es mir gut gefällt - nicht, dass ich darin wohnen wollte - aber es erschlägt einen nicht, wenn man durch die Türe kommt und passt zu Flauschi.


Die Accessoires sind entweder blaugrün in allen Schattierungen oder schwarz-weiß-grau und so sollte auch der Quilt werden, den sie natürlich auch, wie ihre kleine Schwester haben wollte, um das Bett in eine Couch verwandeln zu können (natürlich war von Anfang an klar, dass das eher selten stattfinden würde, aber natürlich sollte sie trotzdem den Quilt haben - Familientradition und Ehrensache!)


Wir haben also gemeinsam Musterstoffe ausgesucht dazu noch Unis in schwa-wei-grau. Das Muster war schnell festgelegt, es sollten nicht einfach "langweilige Quadrate" aneinandergereiht sein aber für die Half-Square-Triangles konnte sie sich ziemlich schnell begeistern.


Als alle Blöcke fertig waren, haben wir uns ans Auslegen gemacht und plötzlich hatte sie den Gedanken geboren, man könne ja einen hell-dunkel-Farbverlauf probieren. Naja, so riiiichtig gut hat es nicht funktioniert - das hätte ich vorher wissen müssen und die Blöcke nicht auf Kontrast, sondern auf Farbintensität zusammenstellen - aber man kann schon erkennen, um was es geht.


Ein Quiltsandwich im herkömmlichen Sinn habe ich dieses Mal nicht gemacht, die beiden aneinandergenähten Flauschdecken müssen sowohl als Vliesschicht als auch als Rückseite herhalten. Der Quilt ist damit deutlich leichter als gewöhnlich und Flauschi mag die flauschige Rückseite sehr, hihi. Ich bin gespannt, ob ich es bereuen werde, wenn sich die Rückseite verfilzt oder auflöst, oder ob so eine Kuscheldecke doch haltbarer ist als gedacht.


Gequiltet habe ich mit mittelgrauem Garn (passend zur Rückseite) im Nahtschatten. Ich weiß, so langsam könnte ich vielleicht mal ein bissel experimentierfreudiger werden, was das Quilten betrifft, aber so richtig traue ich mich da irgendwie noch nicht dran. Vielleicht mal bei einem ganz kleinen Projekt, Einkaufstasche, Kissenhülle oder so.


So, und wieder ran ans Werk, ein "viertelfertiger" Quilt wartet noch auf mich und ich bin gerade so schön im Flow, hihi.