Die Süßmaus war sehr begeistert von meiner Clutch und dem kleinen passenden Portemonnaie, aber auch sehr ärgerlich, DENN es geht auf keinen Fall an, dass ich so etwas hübsches habe, sie aber nicht.
Also haben wir im Stoffgebirge gewühlt und herausgezogen hat sie dieses alte und bisher selten benutzte Schätzchen von Riley Blake. Gefüttert mit den Elefanten, was allen Elefantenliebhabern wie ein Affront vorkommt, denn selbstverständlich müsste es eigentlich anders herum sein - nicht so bei der Süßmaus.
Häkelblümchen gab es auch wieder, ich habe mich entschieden, hier und jetzt eine kurze Häkelanleitung zu posten, denn ich fand es erschreckend, dass ich mich von den letzten Blümchen bis zu diesen fast nicht mehr daran erinnern konnte, wie ich sie gemacht habe.
1. Runde: In einen etwas größeren Fadenring zuerst zwei Luftmaschen, danach 15 Stäbchen häkeln, mit Kettmasche verbinden.
2. Runde: In einen Stäbchenzwischenraum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, danach noch 5 weitere Luftmaschen. Im übernächsten Stäbchenzwischenraum wieder eine feste Masche und 5 Luftmaschen und so weiter. Wieder mit Kettmasche verbinden
3. Runde: Um die Luftmaschenschlangen herum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, drei weitere Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche anschließen. In das nächste Loch eine feste Masche, drei Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche häklen und so weiter, bis alle Löcher gefüllt sind. Mit einer Kettmasche verbinden.
Und noch ein Täschchen gibt es, nämlich mal wieder ein Wolltäschchen für die liebe Doris, wie man unschwer am großen D aus der Stickserie *Crazy Alphabet vom Stickbären* erkennen kann.
Der Schnitt ist mal wieder das *Wolldascherl von Charlotte Fingerhut*, ích hab' das jetzt schon so oft genäht, dass ich es mittlerweile im Schlaf kann, aber es macht mir immer noch und immer wieder Spaß, ein neues zu nähen und mich davon überraschen zu lassen, wie es sich entwickelt.
Der Stoff war übrigens ein Rest von einem Leseknochen und einer Sternentischdecke, die ich gemeinsam Weihnachten 2015 verschenkt habe und von denen ich nie Fotos gemacht habe. Ich ärgere mich bis heute darüber, so schade, diese beiden hübschen Teilchen nie dokumentiert zu haben... Umso mehr freue ich mich, dass es wenigstens das Dascherl geschafft hat, festgehalten zu werden.
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Dienstag, 19. September 2017
Donnerstag, 27. Juli 2017
Label-Happyend mit Clutch & Co.
Soooo, meine neuen Labels sind da - zwei DinA4-große Plastiktüten randvoll - und ich habe damit tatsächlich getan, was ich einerseits für sehr verrückt, andererseits aber auch für unbedingt notwendig gehalten habe: Ich habe mich hingestellt und sie händeweise über mich rieseln lassen. Die kleine Tochter war natürlich sofort begeistert und hat mitgemacht, der Mann und die große Tochter haben etwas konsterniert geschaut.
Als erstes Projekt für die neuen Labels musste etwas besonderes her, ich habe aus dem kaputten Sommerkleid der Nachbarin nochmal eine *Clutch Betty* auf 75% verkleinert und erstmalig auch ein *Mini-Portemonnaie* für mich genäht, nachdem ich die erste Clutch ja der Nachbarin geschenkt hatte.
Beim Portemonnaie wird ursprünglich durch den oberen Teil der Klappe gewendet, das setzt aber voraus, dass die Klappe gerade ist. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, also habe ich eine Klappe konstruiert, die der Clutch nachempfunden ist und durch eine Seitennaht gewendet.
So richtig gut gefällt mir meine Klappe noch nicht, ich habe auf dem Papier schon Änderungen vorgenommen und warte aufs nächste Projekt, allerdings ist dann noch weniger Platz , durch die Seitennaht zu wenden. Mal sehen, wie das funktionieren wird.
Das Innenfutter ist dieses Mal ziemlich intensives orange-rot. Gefällt mir gut, auch wenn ich schon zu hören bekommen habe, dass man wohl besser seine Sonnenbrille aufsetzt, bevor man in die Tasche reinschaut, hihi.
Zum Abschluss noch ein Bild, auf dem das neue Label gut zu sehen ist. Und ab damit zu RUMS .
Nachdem ich alles wieder aufgesammelt hatte, hier nun ein Foto in hübsch und ordentlich. Den Stempel habe ich mir gleich mal dazu gegönnt, ich weiß noch nicht sooo genau, wo er zur Anwendung kommen könnte, aber ich wollte ihn unbedingt haben. Dann wird's schon passen.
Beim Portemonnaie wird ursprünglich durch den oberen Teil der Klappe gewendet, das setzt aber voraus, dass die Klappe gerade ist. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, also habe ich eine Klappe konstruiert, die der Clutch nachempfunden ist und durch eine Seitennaht gewendet.
So richtig gut gefällt mir meine Klappe noch nicht, ich habe auf dem Papier schon Änderungen vorgenommen und warte aufs nächste Projekt, allerdings ist dann noch weniger Platz , durch die Seitennaht zu wenden. Mal sehen, wie das funktionieren wird.
Das Innenfutter ist dieses Mal ziemlich intensives orange-rot. Gefällt mir gut, auch wenn ich schon zu hören bekommen habe, dass man wohl besser seine Sonnenbrille aufsetzt, bevor man in die Tasche reinschaut, hihi.
Zum Abschluss noch ein Bild, auf dem das neue Label gut zu sehen ist. Und ab damit zu RUMS .
Freitag, 14. Juli 2017
Taschen und Täschchen
Am Anfang des Jahres hatte ich ja begonnen beim 6-Köpfe-12-Blöcke-Quilt-Along teilzunehmen, allerdings hat meine Motivation nicht besonders lange gehalten.
*Hier* habe ich über den Januar-Block berichtet und *hier* über den Februar.
Ich weiß nicht, was genau das Problem ist, normalerweise ist es ja kein Thema für mich, einen Block in einem Monat zu nähen - ich glaube, ich war einfach nicht zufrieden mit der Stoffwahl, erinnerungsträchtig hin oder her, das war einfach nicht hübsch in meinen Augen.
Also habe ich kurzen Prozess gemacht und die beiden Blöcke in eine schöne große Einkaufstasche verwandelt. Das Innenfutter ist das große Motiv vom Sarah-Kay-Kopfkissen geworden. So - basta! Sie gehört jetzt einem kleinen Mädchen und hängt in ihrem Kindergarten mit Wechselklamotten und Matschsachen drin.
Dann habe ich noch eine kleine Clutch zu zeigen, es ist die *Clutch Betty*. Der Mann hat abends manchmal solche Anwandlungen, dass er nochmal schnell um den Block gehen möchte (fast hätte ich geschrieben, um den Blog gehen, haha...) und ich komme mir dann immer furchtbar dämlich vor, wenn ich dafür dann meine riesige Survival-Handtasche von tagsüber mitnehme. In diese kleine Clutch passen Geld, Handy und Schlüssel, auch wieder basta.
Mittlerweile hat aber die Nachbarin, die mir das Sommerkleid geschenkt hat, aus dem die Clutch wurde, sich furchtbar verliebt in die Clutch - oder sie trauert immer noch dem kaputten Sommerkleid hinterher - jedenfalls habe ich ihr dann die Clutch geschenkt und werde mir bei Gelegenheit eine neue nähen. Mit einem winzigen Portemonnaie zusammen, denn mein riesiges passt jetzt natürlich auch nicht mehr hinein.
*Hier* habe ich über den Januar-Block berichtet und *hier* über den Februar.
Ich weiß nicht, was genau das Problem ist, normalerweise ist es ja kein Thema für mich, einen Block in einem Monat zu nähen - ich glaube, ich war einfach nicht zufrieden mit der Stoffwahl, erinnerungsträchtig hin oder her, das war einfach nicht hübsch in meinen Augen.
Also habe ich kurzen Prozess gemacht und die beiden Blöcke in eine schöne große Einkaufstasche verwandelt. Das Innenfutter ist das große Motiv vom Sarah-Kay-Kopfkissen geworden. So - basta! Sie gehört jetzt einem kleinen Mädchen und hängt in ihrem Kindergarten mit Wechselklamotten und Matschsachen drin.
Dann habe ich noch eine kleine Clutch zu zeigen, es ist die *Clutch Betty*. Der Mann hat abends manchmal solche Anwandlungen, dass er nochmal schnell um den Block gehen möchte (fast hätte ich geschrieben, um den Blog gehen, haha...) und ich komme mir dann immer furchtbar dämlich vor, wenn ich dafür dann meine riesige Survival-Handtasche von tagsüber mitnehme. In diese kleine Clutch passen Geld, Handy und Schlüssel, auch wieder basta.
Mittlerweile hat aber die Nachbarin, die mir das Sommerkleid geschenkt hat, aus dem die Clutch wurde, sich furchtbar verliebt in die Clutch - oder sie trauert immer noch dem kaputten Sommerkleid hinterher - jedenfalls habe ich ihr dann die Clutch geschenkt und werde mir bei Gelegenheit eine neue nähen. Mit einem winzigen Portemonnaie zusammen, denn mein riesiges passt jetzt natürlich auch nicht mehr hinein.
Freitag, 7. Juli 2017
Elefantastisch
Es gibt Klassiker, die näht man immer wieder, obwohl man sich kaum noch vorstellen kann, dass es irgendjemanden geben könnte, dem man noch keinen genäht hat.
Bei mir ist das eindeutig der Leseknochen. Und auch wenn das hier (laut Blogstatistik) der 24. ist, habe ich immer noch Spaß daran sie zu nähen und mir die Ergebnisse hinterher anzuschauen.
Vernäht habe ich wieder mal meine geliebte Riley Blake "Madhuri"-Serie, so langsam werden meine Vorräte kleiner, aber ein bissel was für dies und das ist aus der Serie immer noch vorhanden.
Gestickt und appliziert habe ich auch mal wieder, der Anfangsbuchstabe des Vornamens ist die "Satteldecke" des Elefanten geworden. Momentan sieht der Elefant noch etwas unförmig aus, aber ich weiß, dass sich die Dinkelspelze, mit denen ich gern fülle, noch zusammenliegen, dann wird das Kissen weniger prall und die Applikation wird besser zu sehen sein.
Und Häkelblümchen gab' es auch noch. Ich habe mir tatsächlich alle 27 Farben der *Catania Fine* -Serie zusammengeshoppt, was gar nicht so einfach war. Aber jetzt bin ich farblich gerüstet für alle Eventualitäten und werde die Welt nun mit Häkelblümchen überfluten, hihi.
Aus derselben Stoffserie gab es für die liebe Freundin noch ein *Wolldascherl* . Auch so einer meiner Klassiker, hihi.
Und obwohl ich mich in der letzten Zeit gerne mal um die Öse, aus der man die Wolle direkt rauskommen lassen kann und dann das Täschchen quasi als Wollschale nutzen kann, gedrückt habe - erstens, weil ich sie selber eigentlich eher ungern nutze und zweitens, weil das immer so ein bissel mit Herzklopfen verbunden ist, sie hineinzuschlagen - habe, habe ich hier mal wieder einen Versuch gemacht, weil ich wusste, dass dieses Detail der Empfängerin Spaß machen würde.
Ist ganz gut gelungen, finde ich. Vielleicht mach' ich das in nächster Zeit dann doch mal wieder öfter.
Bei mir ist das eindeutig der Leseknochen. Und auch wenn das hier (laut Blogstatistik) der 24. ist, habe ich immer noch Spaß daran sie zu nähen und mir die Ergebnisse hinterher anzuschauen.
Vernäht habe ich wieder mal meine geliebte Riley Blake "Madhuri"-Serie, so langsam werden meine Vorräte kleiner, aber ein bissel was für dies und das ist aus der Serie immer noch vorhanden.
Gestickt und appliziert habe ich auch mal wieder, der Anfangsbuchstabe des Vornamens ist die "Satteldecke" des Elefanten geworden. Momentan sieht der Elefant noch etwas unförmig aus, aber ich weiß, dass sich die Dinkelspelze, mit denen ich gern fülle, noch zusammenliegen, dann wird das Kissen weniger prall und die Applikation wird besser zu sehen sein.
Und Häkelblümchen gab' es auch noch. Ich habe mir tatsächlich alle 27 Farben der *Catania Fine* -Serie zusammengeshoppt, was gar nicht so einfach war. Aber jetzt bin ich farblich gerüstet für alle Eventualitäten und werde die Welt nun mit Häkelblümchen überfluten, hihi.
Aus derselben Stoffserie gab es für die liebe Freundin noch ein *Wolldascherl* . Auch so einer meiner Klassiker, hihi.
Und obwohl ich mich in der letzten Zeit gerne mal um die Öse, aus der man die Wolle direkt rauskommen lassen kann und dann das Täschchen quasi als Wollschale nutzen kann, gedrückt habe - erstens, weil ich sie selber eigentlich eher ungern nutze und zweitens, weil das immer so ein bissel mit Herzklopfen verbunden ist, sie hineinzuschlagen - habe, habe ich hier mal wieder einen Versuch gemacht, weil ich wusste, dass dieses Detail der Empfängerin Spaß machen würde.
Ist ganz gut gelungen, finde ich. Vielleicht mach' ich das in nächster Zeit dann doch mal wieder öfter.
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Dienstag, 14. Februar 2017
Nadelspiel-Rolle II
Weil die liebe Heidrun vom *Buntfaden* so wunderbare Wolle färbt und mir ab und an auch mal ein Knäuelchen "einfach so" in die Bestellung legt, habe ich für sie auch mal eine Nadelspielrolle genäht - bin ich vielleicht froh, dass ich mich auf diesem Weg mal revanchieren kann.
Die Anleitung ist wieder von *Birga*, allerdings habe ich ja beim letzten Mal schon einmal rundum abgesteppt und festgestellt, dass es dann von der Höhe her ein bissel knapp wird mit den 20cm-Nadeln. Dieses Mal also wieder rundum abgesteppt, aber einen Zentimeter größer zugeschnitten - ich Fuchs, ich, hihi.
Auch habe ich die Nadelfächer durchgängig 2,5cm groß genäht, das sieht ordentlicher aus, finde ich. Und alle meine vielen Nadeln, auch die in den größeren Stärken, habe ich ja trotzdem unter bekommen, dann wird das hoffentlich auch Heidrun gelingen.
Und nächstes Mal schaffe ich es dann auch, dass die Klappe, die die Nadeln am Herausfallen hindert, ordentlich im Muster zugeschnitten ist.
So sieht die Rolle dann von außen aus und ich freue mich, dass sie damit genau zu dem *Wolldascherl* passt, dass ich vor einer ganzen Zeit schon mal der Frau Buntfaden geschickt hatte. Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden Hauptstoffe von damals immer noch in meinem Vorrat vorhanden waren - ist ja auch nicht immer selbstverständlich, dass das passt.
Die Anleitung ist wieder von *Birga*, allerdings habe ich ja beim letzten Mal schon einmal rundum abgesteppt und festgestellt, dass es dann von der Höhe her ein bissel knapp wird mit den 20cm-Nadeln. Dieses Mal also wieder rundum abgesteppt, aber einen Zentimeter größer zugeschnitten - ich Fuchs, ich, hihi.
Auch habe ich die Nadelfächer durchgängig 2,5cm groß genäht, das sieht ordentlicher aus, finde ich. Und alle meine vielen Nadeln, auch die in den größeren Stärken, habe ich ja trotzdem unter bekommen, dann wird das hoffentlich auch Heidrun gelingen.
Und nächstes Mal schaffe ich es dann auch, dass die Klappe, die die Nadeln am Herausfallen hindert, ordentlich im Muster zugeschnitten ist.
So sieht die Rolle dann von außen aus und ich freue mich, dass sie damit genau zu dem *Wolldascherl* passt, dass ich vor einer ganzen Zeit schon mal der Frau Buntfaden geschickt hatte. Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden Hauptstoffe von damals immer noch in meinem Vorrat vorhanden waren - ist ja auch nicht immer selbstverständlich, dass das passt.
Montag, 28. November 2016
Kuschelkissen
Ein cooles Upcycling-Projekt wäre das geworden, wenn ich nicht mal wieder die "vorher" Fotos vergessen hätte. *Grmpf*
Der Nachbarssohn hier im Haus ist mittlerweile 11 Jahre alt, noch nicht wirklich pubertär, aber auch nicht mehr sooo weit davon entfernt. Wie ich aber von meinen eigenen Mädels weiß, hält keine Coolness der Welt einen davon ab, zum Schlafen irgendwas zum kuscheln zu brauchen. Bei ihm sind es zwei Kissen, die er seit seiner Geburt im Gitterbettchen hatte.
Die waren mittlerweile sehr platt gedrückt und ihr Bezug (blau-weiß kariert - ich habe leider die Fotos vergessen, grins) war an vielen Ecken und Enden durchlöchert oder mindestens dünn geliebt.
Also habe ich die Kissen vorsichtig aufgeschlitzt, ein bissel aufgepolstert und wieder zugenäht - ich kam mir vor wie ein Plastischer Chirurg... Die neuen Bezüge sind aus einem abgelegten Sommerkleid der Nachbarin entstanden, nur die blaue Rückseite ist aus meinem Fundus - so viel Stoff gab das kurze Kleidchen in Größe 36, das auch noch ein Loch an einer strategisch doofen Stelle hatte, dann doch nicht her.
Na dann - süße Träume, Jan!
Der Nachbarssohn hier im Haus ist mittlerweile 11 Jahre alt, noch nicht wirklich pubertär, aber auch nicht mehr sooo weit davon entfernt. Wie ich aber von meinen eigenen Mädels weiß, hält keine Coolness der Welt einen davon ab, zum Schlafen irgendwas zum kuscheln zu brauchen. Bei ihm sind es zwei Kissen, die er seit seiner Geburt im Gitterbettchen hatte.
Die waren mittlerweile sehr platt gedrückt und ihr Bezug (blau-weiß kariert - ich habe leider die Fotos vergessen, grins) war an vielen Ecken und Enden durchlöchert oder mindestens dünn geliebt.
Also habe ich die Kissen vorsichtig aufgeschlitzt, ein bissel aufgepolstert und wieder zugenäht - ich kam mir vor wie ein Plastischer Chirurg... Die neuen Bezüge sind aus einem abgelegten Sommerkleid der Nachbarin entstanden, nur die blaue Rückseite ist aus meinem Fundus - so viel Stoff gab das kurze Kleidchen in Größe 36, das auch noch ein Loch an einer strategisch doofen Stelle hatte, dann doch nicht her.
Na dann - süße Träume, Jan!
Donnerstag, 15. September 2016
Tupfenkleid
Eigentlich bin ich ja ziemlich spießig und angepasst und ich finde das meistens auch gar nicht schlimm. Es lebt sich ganz gut, wenn man sich zusätzlich zum ganz normalen Wahnsinn nicht auch noch mit Extravaganzen Themen aufläd, mit denen man aus der Reihe tanzt. Kraft zu verschenken habe ich nämlich keine.
Aber so manchmal kommt eben doch die kleine, unkonventionelle Rebellin durch. Zum Beispiel, wenn ich große, auffällige Muster sehe. Oder beim Thema "orange" - meiner Lieblingsfarbe. Und für beides in Kombi nehm' ich so einiges auf mich, abschätzige Blicke fremder Leute inbegriffen. Da kann ich dann auch mal kurz denken: "Na und, lass' mich doch!"
Dieses Kleid jedenfalls ist aus Bettwäsche (Smörboll - von IKEA, in Beeretönen und in grau gibt es sie noch) und der Schnitt ist schon ziemlich alt, von 2008. Eine *Undine von Farbenmix*, die ich zum Kleid verlängert und statt mit einem Bindeband mit einem Gummizug gerafft habe.
Fotografin war mein Töchterlein... Naja, ich hätte mir ein paar Detailbilder mehr und etwas Sonne weniger gewünscht, aber man muss eben nehmen, was man bekommt.
So - und jetzt ab zu *RUMS* damit!
Aber so manchmal kommt eben doch die kleine, unkonventionelle Rebellin durch. Zum Beispiel, wenn ich große, auffällige Muster sehe. Oder beim Thema "orange" - meiner Lieblingsfarbe. Und für beides in Kombi nehm' ich so einiges auf mich, abschätzige Blicke fremder Leute inbegriffen. Da kann ich dann auch mal kurz denken: "Na und, lass' mich doch!"
Dieses Kleid jedenfalls ist aus Bettwäsche (Smörboll - von IKEA, in Beeretönen und in grau gibt es sie noch) und der Schnitt ist schon ziemlich alt, von 2008. Eine *Undine von Farbenmix*, die ich zum Kleid verlängert und statt mit einem Bindeband mit einem Gummizug gerafft habe.
Fotografin war mein Töchterlein... Naja, ich hätte mir ein paar Detailbilder mehr und etwas Sonne weniger gewünscht, aber man muss eben nehmen, was man bekommt.
So - und jetzt ab zu *RUMS* damit!
Freitag, 15. Januar 2016
"Projekttasche"
Schon seit einer Weile bin ich ja auf der Suche nach einer etwas größeren Tasche für Strickprojekte mit mehr als einem Knäuel gewesen und bin schnell auf die "Japanische Knotentasche" gestoßen.
*In diesem Post* habe ich ja schon bissel über die Hintergründe von Schnitt und Nähgefühl erzählt, auch dass ich mich irgendwann mal an eine Variante aus Brokat wagen will. Tadaaaa - da sind wir nun!
Ein wirklich leicht zu verarbeitendes Material ist Brokat natürlich nicht, aber ich bin trotzdem erstaunlich gut damit zurecht gekommen und fand es gar nicht soooo "ribbelig" und "verziehmäßig" wie ich geglaubt habe.
Eigentlich wollte ich mit ganz-ganz hellblauem Stoff füttern, aber als ich Brokat und Futterstoff aneinander gehalten habe, fand ich's einfach nur... Örgs... Zum Glück gab' es dann noch einen Rest dunkelgrau, der mir nun viel besser dafür gefällt.
So, noch die Träger verknoten und dann ab auf die Reise (die Tasche war nämlich ein Weihnachtsgeschenk), eine für mich wäre auch noch geplant, aber die to-Sew-Liste ist mal wieder unermesslich lang...
*In diesem Post* habe ich ja schon bissel über die Hintergründe von Schnitt und Nähgefühl erzählt, auch dass ich mich irgendwann mal an eine Variante aus Brokat wagen will. Tadaaaa - da sind wir nun!
Ein wirklich leicht zu verarbeitendes Material ist Brokat natürlich nicht, aber ich bin trotzdem erstaunlich gut damit zurecht gekommen und fand es gar nicht soooo "ribbelig" und "verziehmäßig" wie ich geglaubt habe.
Eigentlich wollte ich mit ganz-ganz hellblauem Stoff füttern, aber als ich Brokat und Futterstoff aneinander gehalten habe, fand ich's einfach nur... Örgs... Zum Glück gab' es dann noch einen Rest dunkelgrau, der mir nun viel besser dafür gefällt.
So, noch die Träger verknoten und dann ab auf die Reise (die Tasche war nämlich ein Weihnachtsgeschenk), eine für mich wäre auch noch geplant, aber die to-Sew-Liste ist mal wieder unermesslich lang...
Donnerstag, 26. November 2015
Flanell, so schön winterlich...
Vor einer ganzen Weile habe ich einen *Leseknochen* für die Tochter eine lieben Bekannten genäht, der sollte schwarz und türkis werden.
Ich habe einiges an Stoff in meinen Vorräten gefunden, den Flanell für die "kuschelige Seite" aber neu gekauft, weil ich dieses Angebot damals einfach unglaublich schön fand.
Aus dem sehr, sehr großen "Rest" ist nun also ein "Princess-Castle"-Kleidchen aus einer ziemlich alten Ottobre geworden. Durch den Wickelausschnitt macht es nichts, dass Flanell undehnbar ist, das Kleid passt trotzdem perfekt über den Kopf, grins.
Dazu kombiniert habe ich schwarzen, dickeren Jersey, so dass das Kleid wirklich richtig winterlich-mollig wird.
Das rückwärtige Oberteil musste ich leider ein wenig stückeln, soooo großzügig war der Rest dann doch nicht. Najaaaa und die Karos laufen auch in die andere Richtung, aber da will ich mal nicht so sein.
Den Wickelausschnitt finde ich immer wieder wunderbar, man muss nämlich das blöde Jerseybündchen nicht im Ring annähen, was bei mir immer doof aussieht, sondern man hat einfach ein Ende an jeder Seite des "Wickels".
Das Karomuster hat mich (trotz der untypischen Farben) total an Schotten-Tartan erinnert, so dass ich unbedingt noch einen Scottish Terrier mit auf dem Kleid haben wollte. Ich find' ihn total knuffig, es gibt ihn bei *Taera* für kleines Geld.
Ich habe einiges an Stoff in meinen Vorräten gefunden, den Flanell für die "kuschelige Seite" aber neu gekauft, weil ich dieses Angebot damals einfach unglaublich schön fand.
Aus dem sehr, sehr großen "Rest" ist nun also ein "Princess-Castle"-Kleidchen aus einer ziemlich alten Ottobre geworden. Durch den Wickelausschnitt macht es nichts, dass Flanell undehnbar ist, das Kleid passt trotzdem perfekt über den Kopf, grins.
Dazu kombiniert habe ich schwarzen, dickeren Jersey, so dass das Kleid wirklich richtig winterlich-mollig wird.
Das rückwärtige Oberteil musste ich leider ein wenig stückeln, soooo großzügig war der Rest dann doch nicht. Najaaaa und die Karos laufen auch in die andere Richtung, aber da will ich mal nicht so sein.
Den Wickelausschnitt finde ich immer wieder wunderbar, man muss nämlich das blöde Jerseybündchen nicht im Ring annähen, was bei mir immer doof aussieht, sondern man hat einfach ein Ende an jeder Seite des "Wickels".
Das Karomuster hat mich (trotz der untypischen Farben) total an Schotten-Tartan erinnert, so dass ich unbedingt noch einen Scottish Terrier mit auf dem Kleid haben wollte. Ich find' ihn total knuffig, es gibt ihn bei *Taera* für kleines Geld.
Und für den unverzichtbaren Prinzessinnen-Chic gibt's noch eine Borte aus Spitze ans untere Ende.
So, und das hätte nun das neue Kleidchen meiner kleinen Tochter sein können - ihre Größe wäre es jedenfalls gewesen. Was soll ich sagen, sie findet den Hund süß, die Farbe blöd und die Karos absolut untragbar. Also kein Kleid für die Tochter.
Scheinbar auch kein Kleid für den Rest der Welt, denn weder im privaten Umfeld noch auf ebay mag das irgendwer haben. Ich stelle fest - mein Geschmack ist nicht welt-kompatibel... Mir gefällt's immer noch dolle gut und wenn ich sechs Jahre alt wäre, würd' ich's auch anziehen, gern sogar.
So wird's dann halt noch eine Weile bei mir rumliegen und dann irgendwann im Kinderkaufhaus landen, schnüff.
Montag, 23. November 2015
Filzig umhüllt
Es ist ja eher selten (um nicht zu sagen, es ist das erste Mal), dass ich für den Mann etwas nähen darf. Klamotten bitte schön auf gar keinen Fall und auch mit seinen Accessoires ist er sehr wählerisch.
Neulich begab es sich nun aber, dass er einen neuen Laptop anschaffen musste, weil der alte den Anforderungen nicht mehr gewachsen war und einfach nicht mehr schnell genug dem Arbeitstempo meines Mannes hinterher kam, grins.
Warum genau er wollte, dass ich ihm eine Hülle für "den Neuen" NÄHE, weiß ich auch nicht, bislang hat er nicht davor zurückgeschreckt "soetwas" zu kaufen.
Vielleicht haben ihn auch meine bisherigen Nähfortschritte davon überzeugt, dass man es mittlerweile ruhig mal wagen könnte, sich in meine Hand zu begeben und so haben wir meinen Stofffundus gewälzt. Dass es außen schwarzer Wollfilz werden soll, stand von Anfang an fest, es ging also nur noch um die "Innenausstattung".
Für das Laptop blieb es bei einem neutralen, kundengeeigneten Gelb-Orange, für das familienintern genutzte iPad wurde es ein wunderschönes, buntes Stöffchen von birch.
Was mich eine kurze Weile in Verzweiflung gestürzt hat, war die Tatsache, dass ich den Wollfilz mit offenen Nähten auf der rechten Seite genäht hatte und so das Innenfutter an Klappe und Vorderteil Belege brauchte. Ich hatte soooo einen Knoten im Hirn, bis mir klar war, welcher Beleg nun bis wohin und welcher über welchen gehen muss. Aber letztendlich war es dann vollbracht.
Zu 100% ordentlich ist es nicht geworden, dafür fehlt mir wahrscheinlich wirklich noch bissel die Erfahrung und Übung, aber ich würde sagen, 85% kann ich mir schon geben auf meine Werke.
Neulich begab es sich nun aber, dass er einen neuen Laptop anschaffen musste, weil der alte den Anforderungen nicht mehr gewachsen war und einfach nicht mehr schnell genug dem Arbeitstempo meines Mannes hinterher kam, grins.
Warum genau er wollte, dass ich ihm eine Hülle für "den Neuen" NÄHE, weiß ich auch nicht, bislang hat er nicht davor zurückgeschreckt "soetwas" zu kaufen.
Vielleicht haben ihn auch meine bisherigen Nähfortschritte davon überzeugt, dass man es mittlerweile ruhig mal wagen könnte, sich in meine Hand zu begeben und so haben wir meinen Stofffundus gewälzt. Dass es außen schwarzer Wollfilz werden soll, stand von Anfang an fest, es ging also nur noch um die "Innenausstattung".
Für das Laptop blieb es bei einem neutralen, kundengeeigneten Gelb-Orange, für das familienintern genutzte iPad wurde es ein wunderschönes, buntes Stöffchen von birch.
Was mich eine kurze Weile in Verzweiflung gestürzt hat, war die Tatsache, dass ich den Wollfilz mit offenen Nähten auf der rechten Seite genäht hatte und so das Innenfutter an Klappe und Vorderteil Belege brauchte. Ich hatte soooo einen Knoten im Hirn, bis mir klar war, welcher Beleg nun bis wohin und welcher über welchen gehen muss. Aber letztendlich war es dann vollbracht.
Zu 100% ordentlich ist es nicht geworden, dafür fehlt mir wahrscheinlich wirklich noch bissel die Erfahrung und Übung, aber ich würde sagen, 85% kann ich mir schon geben auf meine Werke.
Der Mann ist übrigens auch sehr zufrieden und ich bin mal gespannt, ob er in Zukunft öfter mal den einen oder anderen kleinen Auftrag für mich hat.
Dienstag, 22. September 2015
Alles Einschulung, oder was?
Am vergangenen Wochenende, 19.09.2015, war es also soweit, meine kleine Tochter wurde eingeschult. Und sie hatte sich eine "echte Feier" gewünscht - so sollte es sein.
Der Zeitplan zur Vorbereitung war recht straff, da ich keinen weiteren Urlaub an der Arbeit bekommen habe, aber wir haben es geschafft. Am Mittwoch Buchstabenkekse ausgestochen und gebacken nach folgendem Rezept:
Nussplätzchen
250g Mehl
1TL Backpulver
175g weiche Butter
150g Zucker
1 Ei
200g gemahlene Haselnüsse
2 Msp gemahlene Vanilleschote
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie ca. 5mm dick ausrollen, Buchstaben ausstechen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten goldgelb backen.
Am Freitag ging es mit tatkräftiger Unterstützung der Tochter ans Kuchen und Muffins backen. Der "Alphabet-Kuchen" ist mein Standard-Schoko-Apfel-Kuchen, der eigentlich immer gut ankommt:
Herrentorte
250g Zucker
250g geschmolzene Butter
5 Eier
2 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
100mL Weinbrand, Whiskey oder einfach Milch
200g gemahlene Nüsse
250g Mehl
1 Pä Backpulver
2 mittelgroße geriebene Äpfel
Alle Zutaten nacheinander verrühren bzw. unterheben, in eine gefettete Kuchenform füllen und 55 Minuten bei 180°C Umluft backen.
Auf die noch feuchte Zarbitterkuvertüre habe ich Buchstabenkekse, Zuckerherzen und ein paar Kerzen dekoriert.
Die Muffins sind aus Karottenkuchenteig:
Karotten-Muffins
250mL Sonnenblumenöl
250g Zucker
5 Eier
1TL Zimt
1Pk Vanillezucker
Saft einer Zitrone
200g gemahlene Nüsse
375g Mehl
1Pk Backpulver
500g geschälte, geraspelte Karotten
Die Zutaten nach und nach der Reihenfolge entsprechend zusammenrühren, Teig in 24 Muffinförmchen geben, bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten backen.
Überzogen mit Zitronen-Puderzuckerglasur, dekoriert mit Zahlenkeksen in Zartbitterkuvertüre.
Zum Glück musste ich nicht auch noch ein Mittagessenmenü richten - der Lieblingsitaliener unseres Vertrauen war so freundlich, das für uns zu übernehmen.
Das Einschulungskleid vom Töchterlein war ein Spezialprojekt. Einerseits wollte sie unbedingt und sehr gerne das Kleid anziehen, das ich damals vor sieben Jahren zur Einschulung der großen Tochter genäht hatte, allerdings wollte sie unbedingt noch "Tüddel" dran haben.
Der Schnitt ist 9757 von burda, allerdings mit hochgezogener Taille und ohne Raffung im Rockteil. Die Ärmel habe ich vom Bolero "drangebastelt".
Oben vor sieben Jahren, unten heute. Zwei Herzensschätze, so unterschiedlich in allem, was man sich nur vorstellen kann und doch beide die besten Mädels der Welt.
Leider hatten wir einen sehr verregneten Tag, der auch nicht besonders warm war, so dass das Töchterlein den Bolero den ganzen Tag über anlassen musste. Aber man sieht trotzdem den "Gürtel" aus echt antiker Plauener Spitze (danke, liebe Tante aus Leipzig für diese Spende), den rieeeesigen Häkelkragen, den eine Freundin von mir von einem ihrer 80'er-Jahre Pullover abgetrennt hat und die Zackenlitze am Rocksaum, die sich auch an den Ärmelabschlüssen nochmal wiederholt.
Kurz und schmerzlos hatte ich also in einer knappen halben Stunde ein Einschulungskleid genäht und war sehr zufrieden mit mir.
Von hinten
Und zusammen mit der besten großen Schwester. Die Luftballons wurden auf Trillerpfeifensignal des Rektors hin von über 100 Erstklässlern gleichzeitig steigen lassen - sehr emotional.
Überhaupt habe ich unglaublich viel aus Rührung geweint an diesem Tag - wenn man sein erstes Kind einschult, ist das natürlich auch etwas besonderes, aber erst beim zweiten ist einem wirklich und vollends klar, was das nun bedeutet.
Immerhin sind mittlerweile "schon" zwei Schultage vergangen und das Töchterlein strahlt immer noch genauso, wenn es morgens losgeht Richtung Schule.
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