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Mittwoch, 19. Juli 2017

Lehrerinnenabschied

Das kleine Töchterchen, die Süßmaus, hat nun ganz bald die ersten beiden Schuljahre geschafft und natürlich wird die Mama, die ohnehin immer so nah am Wasser gebaut hat, dann ganz wehmütig.

Ich denke an den Kindergartenabschied zurück und natürlich an den *Tag der Einschulung* und auch an viele weitere kleine Meilensteine in den siebeneinhalb Jahren mit diesem Kind meines Herzens.


Und weil ich finde, dass die beiden Klassenlehrerinnen der Tochter viel Gutes getan haben, die Maus liebevoll begleitet aber auch gut aufs "raue Leben da draußen" vorbereitet haben und weil es im nächsten Jahr einen Lehrerinnenwechsel geben wird, habe ich den Lehrerinnen Leseknochen genäht. (Dazu wird es noch von der Klassengemeinschaft einen Büchergutschein und einen Blumenstrauß geben.)

Der obere, "geradlinigere" ist für die Mathelehrerin, der untere, blumige, für die Deutschlehrerin. Häkelblümchen und ein Klassenschriftzug mussten sein, aber ansonsten sind sie ganz schlicht, ich glaube, das passt so auch ganz gut zu den Lehrerinnen, die beide kurz vor der Pensionierung stehen.


Na dann auf - erstmal in die wunderbar erholsamen sechseinhalb Wochen Sommerferien und dann mit neuer Kraft und neuem Mut ins dritte Schuljahr!

Freitag, 7. Juli 2017

Elefantastisch

Es gibt Klassiker, die näht man immer wieder, obwohl man sich kaum noch vorstellen kann, dass es irgendjemanden geben könnte, dem man noch keinen genäht hat.

Bei mir ist das eindeutig der Leseknochen. Und auch wenn das hier (laut Blogstatistik) der 24. ist, habe ich immer noch Spaß daran sie zu nähen und mir die Ergebnisse hinterher anzuschauen.


Vernäht habe ich wieder mal meine geliebte Riley Blake "Madhuri"-Serie, so langsam werden meine Vorräte kleiner, aber ein bissel was für dies und das ist aus der Serie immer noch vorhanden.


 Gestickt und appliziert habe ich auch mal wieder, der Anfangsbuchstabe des Vornamens ist die "Satteldecke" des Elefanten geworden. Momentan sieht der Elefant noch etwas unförmig aus, aber ich weiß, dass sich die Dinkelspelze, mit denen ich gern fülle, noch zusammenliegen, dann wird das Kissen weniger prall und die Applikation wird besser zu sehen sein.


Und Häkelblümchen gab' es auch noch. Ich habe mir tatsächlich alle 27 Farben der *Catania Fine* -Serie  zusammengeshoppt, was gar nicht so einfach war. Aber jetzt bin ich farblich gerüstet für alle Eventualitäten und werde die Welt nun mit Häkelblümchen überfluten, hihi.


Aus derselben Stoffserie gab es für die liebe Freundin noch ein *Wolldascherl* . Auch so einer meiner Klassiker, hihi.


Und obwohl ich mich in der letzten Zeit gerne mal um die Öse, aus der man die Wolle direkt rauskommen lassen kann und dann das Täschchen quasi als Wollschale nutzen kann, gedrückt habe - erstens, weil ich sie selber eigentlich eher ungern nutze und zweitens, weil das immer so ein bissel mit Herzklopfen verbunden ist, sie hineinzuschlagen - habe, habe ich hier mal wieder einen Versuch gemacht, weil ich wusste, dass dieses Detail der Empfängerin Spaß machen würde.
 


Ist ganz gut gelungen, finde ich. Vielleicht mach' ich das in nächster Zeit dann doch mal wieder öfter.

Montag, 19. Juni 2017

Wenn einer eine Reise tut...

...bringt er auch gern was mit. Nämlich den beiden lieben Gastgeberinnen und dem entzückenden Töchterlein.


Ich war etwas zeitknapp, deshalb habe ich meine "Klassiker" genäht, da kann ich sicher sein, dass nichts schief geht.


Eine *Falttasche Fannie von Lillesol und Pelle* als Projekttäschchen zum Stricken, eine *Nadelspielrolle von Birga*,


einen *Leseknochen von stoffe.de* und eine 40x40 cm große Einkaufstasche frei Schnauze.
 


Der Stoff ist eine Seersuckerbettwäsche, 100% Baumwolle, die ich irgendwann mal als Schnäppchen gekauft habe und aus der auch schonmal *ein Kleid für die Süßmaus* wurde.
Die Häkelblümchen stammen aus dem Ebook *Eine Woche Häkelsommer von farbenmix*.


Die ganzen Schätze sind (im doppelten Wortsinn) gut angekommen bei ihren neuen Besitzerinnern und freu' mich sehr über die wunderbaren Tage, die ich bei ihnen zu Hause verbringen durfte.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Projekttäschchen

Ich habe ja schon seit langem ein Schnittmuster für ein Stricktäschchen gesucht, in das mehr als 100g Wolle für ein paar Socken oder ein kleines Tuch hineinpasst.

Fündig geworden bin ich letztendlich bei *Lillesol und Pelle* in Form des Schnittmusters *Falttasche Fanni*. Genau das, was ich gesucht habe, in die große Version passen 300g Wolle gut rein - das macht zwar noch keinen Pullover oder Cardigan und schon gar keinen in meiner Größe, aber für ein größeres Tuch ist das super.


Und besonders lustig-genial-einfallsreicht ist die Faltfunktion, wenn man sein Projekt abgearbeitet hat und die Tasche erstmal nicht mehr braucht. Dann wird sie platt und klein.


Die bei der rot-beigen Tasche verwendeten Fat-Quarters kommen aus dem besonders hübschen Lädchen von *Frau Tulpe* , und waren ein Geschenk von ein paar lieben Mädels.


Der hellgrüne Stoff trifft im Moment ebenfalls genau meinen Frühlings-Nerv, ich mag das gerade so quietschgrün, vielleicht auch deshalb, weil es draußen noch ziemlich oft grau in grau daherkommt und sich der echte Frühling nur sehr zögerlich einstellt.


Er ist ein lange gehütetes Schätzchen und sollte eigentlich Teil eines Quilts werden - naja, geben wir es zu, seine Chancen dafür stehen aktuell eher schlecht, aber so ein kleines Täschchen, das geht.
Leider war ich zu hochmütig, um die Träger laut Anweisung mit Bügelvlies zu verstärken, jetzt labbeln sie schon sehr rum, wieder was gelernt für die Zukunft.


Beide Täschchen sind für mich (genau genommen bräuchte ich wohl noch ein drittes und ein viertes, weil ich nämlich eine Strickschlampe bin und immer so viel gleichzeitig anfange), also ab zu *RUMS* damit!

 

Freitag, 7. April 2017

Schwestern-Röcke

Die beiden großen Schwestern von Valentin, den ich in letzter Zeit ja ziemlich benäht und bestrickt habe, sollten auch nicht ganz leer ausgehen.


 
Also habe ich meine *Farbenmix*-Klassiker herausgesucht und für die ganz große Schwester eine *Elodie* mit abgeschnittenem Oberteil als Tellerrock genäht und für die große Schwester aus den ja immer massenweise anfallenden Verschnittstücken der Elodie eine *Zucka*.

 

Bissel Schnickschnack gab's natürlich auch noch dazu, auf den rosa Elementen der Elodie habe ich ein paar Kolibris appliziert, auf der Zucka gab es Häkelblümchen.
 


Sehr lustig auch die Tatsache, dass die annähernd bodenlange Elodie für eine siebenjährige meiner großen Tochter mit ihren 14 Jahren einen kniekurzen Rock abgibt. So war sie so nett und hat (aber oooohne Kopf Mama, ich seh' so schlimm aus!) die Posing-Bilder übernommen und für einiges Gelächter gesorgt damit.


Schwingt prima, oder? Mittlerweile ist das Päckchen mit den beiden Röcken gepackt und unterwegs zu den beiden Valentin-Schwestern.




Mittwoch, 8. Februar 2017

Männersache(n)

Im Hause AnSchoPie ist es ja eher selten, dass Dinge für den Hausherrn entstehen, wenn man mal von gelegentlichen *Mützen* und *Hüllen* absieht.

Umso erstaunter und erfreuter war ich, dass es in einem Forum, in dem ich aktiv bin, einen Mann gibt, der selbstgestrickte Socken nicht nur anzieht, sondern geradezu liebt und für etwas besonders hält. 


Klar, dass ich ihm nicht nur dieses Paar Socken - eine *Dehnungsfuge* aus dem *Buntfaden "Eismeer"* - stricken musste, sondern ihm im Geiste auch schon eine weitergehende Versorgung angeboten habe, wenn meine Sockenschublade in ca. 10 Paaren rappelvoll sein wird und ich dann ja trotzdem an irgendwen meine Socken loswerden muss.


Beim nächsten Mal hätte ich dann auch nicht mehr solches Herzklopfen, ob die Wolle wirklich bis Größe 44 reicht, obwohl auf den ganzen Knäulen ja sogar immer draufsteht, dass man damit ein Paar bis Größe 45 stricken kann - jedenfalls habe ich sogar noch 8 Gramm übrig behalten.


Und weil es eine vor einer Weile in diesem Forum eine Diskussion darüber gab, ob Zirbenspäne oder Lavendelblüten schlaffördernd wirken, habe ich noch schnell einen meiner - sehr schlichten, weil ja für einen Mann - Leseknochen genäht und ihn neben Füllwatte mit einer Menge Holz und Blüten gestopft. Dann kann er sozusagen am eigenen Leib testen, ob es taugt oder nicht.


Ich hoffe, das Design gefällt und das Patch ist das richtige - ich kenne zwar theoretisch die einzig in Frage kommende Marke des Herren, aber wenn man sich so informiert, ist man doch überrascht, wieviele verschiedene Logos es da gibt.

Montag, 11. Januar 2016

Wichtelknochen


Weihnachtszeit ist Wichtelzeit... Für mein diesjähriges Wichtelchen habe ich einen Leseknochen genäht (und eine Tischdecke aus derselben Stoffkombination, aber die habe ich leider vergessen zu fotografieren, also tun wir einfach mal so, als wäre sie nicht da... Ach ja - die gestrickten Socken habe ich auch vergessen zu knipsen, nennen wir es einfach "Vorweihnachts-Demenz"...)


Den Musterstoff mit dem malerischen Namen "Baumwollsatin Penelope" habe ich im örtlichen Stoffgeschäft geschnäppert, genauso wie den hellblauen und braunen Popeline, die Stickdateien stammen aus der Serie *Marrakesch von regenbogenbuntes*.


Der Rest ist "Same Procedure as Everytime", es gibt ein Druckknopftäschchen für kleine Schätze und eine weitgehend einfarbige Seite mit goldener Stickerei fürs bequeme Liegen. Außerdem noch eine Mix-und-Tüddel-Seite für die Optik.


Und wie immer auch meinen geliebten Blick "von oben". Gefüllt mit Dinkelspelzen. Hat Spaß gemacht, mal wieder einen zu nähen!


Dienstag, 14. Juli 2015

Kissenparade

Die Zimmerumgestaltung der kleinen Tochter ist jetzt fast abgeschlossen, es fehlten nur noch ein paar Kuschelkissen zum Glück:


Ein Herzkissen mit Stickerei, ein rundes Blumenkissen und eine Auflage für den Schreibtischstuhl aus zwei übriggebliebenen Blöcken des Quilts.


Beim Herzkissen war ich sklavisch an die Vorgaben des kleinen Fräuleins gebunden, deshalb durfte ich auch keine Paspel drannähen, wohingegen ich beim Blumenkissen gar nicht erst gefragt, sondern einfach gemacht habe. Beide kamen super an, ich freu' mich.


Rückseiten schlicht aus Rosalie und Paisley.


Ich muss sagen, so "groß" und spannend ich das Projekt fand, ich bin froh, wenn es dann mit dem kürzen der gekauften Gardinen endlich zu ende ist. Gefühlsmäßig habe ich die letzten 100 Jahre mit Rosalie und ihren Kombipartnern verbracht und so hübsch und niedlich der Stoff auch ist, es reicht!


Ein Leseknochen wurde noch gewünscht, aber den gibt es definitiv später, wenn ich wieder bissel Liebe übrig habe für das Thema. Als nächstes RUMSe ich mir erstmal eine Sarouel-Hose, schnipsele und nähe am aktuellen Patchworkprojekt weiter und nähe die noch die beiden ausstehenden Nachthemden für die große Tochter. Und dann wieder... Vielleicht...


Das Stuhlkissen gefällt mir besonders, ich hatte noch Schaumstoff übrig, die Blöcke vom Quilt ebenso, so dass das ganze wirklich ein "Minutenprojekt" war. Am längsten hat noch das Drehen der Kordeln gedauert. 


Übrigens weiß ich nun, dass man völlig problemlos durch zwei Zentimeter starken Schaumstoff durchquilten kann! Nur leider habe ich auf der Rückseite nicht den Nahtschatten vom Block getroffen, so dass man die Sitzauflage nur von einer Seite verwenden kann. Aber macht nichts, ich bin zufrieden!

Freitag, 3. Juli 2015

Zimmerumgestaltung mit Buchstabenkissen

Zum Quilt im Kinderzimmer haben noch ein paar Kissen gefehlt, grooooß sollten sie sein,  damit man sie als Rückenlehne für's Tagesbett (oder wie man das heute so nennt...) verwenden kann.


Anstatt normale Polster zu nähen, ist mir das Ebook *Love, Joy and Peace* wieder in den Kopf gekommen, das ich vor einer kleinen Ewigkeit mal wegen dem Peace-Kissen gekauft hatte, um daraus ein Yoga-Kissen zu machen - aber das ist eine andere Geschichte und ein anderer Punkt auf meiner unendlich langen To-Sew-Liste.


Zwei Buchstaben musste ich dazu erfinden, um den Namen des Töchterleins vollständig zu bekommen, das "I" war eher einfach, beim "M" habe ich ein bissel geschwitzt, bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden - passt, als hätte es schon immer dazu gehört.


Ich hab' wieder die ganzen IKEA-Rosalie und IKEA-Paisley-Stoffe verwendet, das meiste kam als Bettwäsche daher und wurde von mir zerschnipselt, nur das pink beim E und Y sind Meterware - die hatte ich noch übrig von der Quiltrückseite und dem Töchterlein gefällt der "gekarote" (also karierte) Stoff, der zu den Rosen auf weiß gehört, nicht sonderlich. 


Der Name bedeckt ungefähr zwei Drittel der Bettlängsseite, ich denke, das reicht als Rückenpolster, man muss es ja auch nicht gleich übertreiben. 



Mit ins Bett (bzw. in die Betthöhle unter dem Hochbett) zum schlafen dürfen die Kissen auch, allerdings habe ich mir ausgebeten, dass sie das einzeln tun und nicht als ganzer Pulk, ich fürchte, sonst bleibt dem Töchterlein nicht viel Platz übrig.


Kuscheln klappt mit den festen, riesigen Dingen nur bedingt gut, wie man auf dem Foto erkennen kann, deshalb werde ich noch ein Herz- und ein Blumenkissen nähen, kleiner und weicher gefüllt.


Gelernt habe ich auch wieder was, nämlich Paspeln annähen. Ich finde diese Satin-Paspeln so toll und prinzessinlich geeignet für den Stoff und die Kissen und nach den ersten zwei oder drei Kissen war ich dank des *tollen Tutorials von Hamburger Liebe* ganz gut dabei. Es ging immer schneller und ordentlicher. 


Und hier nochmal der ganze Haufen... Kissenschlacht funktioniert auf jeden Fall!



Samstag, 11. April 2015

Leseknochen "Pferdenärrin"

Die Nichte einer Freundin ist eine große Pferdenärrin, deshalb bekommt sie zu ihrem Geburtstag einen Leseknochen mit viel "Gewieher" geschenkt. Die Stickdatei ist von *artapli*. Zwar musste ich am Anfang erstmal "durchsteigen", weil die beiden Pferde unterschiedlich gestickt werden und es keine direkte Anleitung dazu gab, aber nach dem dritten Versuch habe ich es dann immerhin hinbekommen, haha.


Hübsch ist es jedenfalls geworden und das ist am Ende sowieso das, was zählt. Egal, wie sehr man sich "gequält" hat, wenn was dabei raus kommt, ist doch alles Kummer vergessen (wenn der Vergleich erlaubt ist: so ähnlich wie beim Kinder kriegen...)


Für Mähne und Schwanz musste mal wieder das Ex-Hemd meines Manner herhalten. 


Häkelblümchen "aus dem Bestand" haben auch mal wieder Verwendung gefunden.


Die zweite Seite ist aus dem großen Stoffsack, den die Schwiegermutter meiner Arbeitskollegin mit überlassen hat. Ich finde ihn so toll, dass ich vorhabe, mit daraus ein Wolldascherl für meine Socken-Strickerei zu nähen. Wie immer mit der obligatorischen Tasche für kleine Schätze. 


Die dritte Seite mit dem Namen des Geburtstagskindes und einer applizierten Blume, die dann noch einen Stiel aus Zackenlitze bekommen hat.


Die Blume habe ich aus einem Rest von Riley Blakes Madhuri ausgeschnitten, der *hier* schonmal zu einem Kissen wurde.