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Montag, 8. Januar 2018

#Nähen fürs Stricken

Für das *Dornröschenwolle Wickel-Wichteln 2018* habe ich für mein Wichtelkind einen Projektbeutel genäht und ihn nebst anderem Schnickeldi in einen schönen Wollstrang verpackt.


Das Schnittmuster - wie so oft -  ein *Wolldascherl von Charlotte Fingerhut*.


Im *12-Socken-im-Jahr-Forum* hatte ich als Monatsgewinn im November 2017 eine Nadelspieltasche gespendet.


Die Empfängerin wollte sie ganz schlicht, außen mit rotem Kamel-Stoff, der ein Reststück von *Delta-Fabrics* war, innen dann einfach dunkelblau. Kann ich auch, auch wenn das normalerweise nicht mein Stil ist, hihi.

 
Wie immer nach der Anleitung von *Birga* mit einem Zentimeter mehr an Höhe, weil ich die Rolle immer noch absteppen möchte und sie sonst zu knapp für die 20er Nadeln wird.
 


Montag, 23. Oktober 2017

Patchwork-Leseknochen

Eine liebe Freundin hat mich gebeten, einen Leseknochen zu nähen, den sie ihrer Freundin zum runden Geburtstag schenken könnte.

Unglücklicherweise hat sie dabei erwähnt, dass die Freundin selber näht, so dass ich sofort meine private Messlatte ganz weit nach oben gehängt habe und die Idee geboren habe, einen Patchworkknochen  zu nähen.


Die erste Seite ziert ein *Dresden Plate* mit aufgestricktem Monogrammbuchstaben. Natürlich weint das Herz, wenn man ungefähr Zweidrittel vom Plate wieder wegschneidet für den Knochen, aber ich finde, das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.



Auf die zweite Seite kam ein *Ohio Star*, das obligatorische Druckknopftäschchen und einige Häkelblümchen.



Seite drei zieren *Modern Hexies*, es war das erste Mal, dass ich gepaper-pieced habe und ich muss sagen, es hat mir viel Spaß gemacht, da kommt bestimmt noch das eine oder andere Projekt dazu, zumal ich zugeben muss, dass mir das applizieren der Hexies nicht besonders professionell gelungen ist und ich da noch üben könnte.

Als zusätzlichen Kick habe ich noch ein paar Strasssteinchen aufgebügelt.

 

Alle drei Seiten vor dem Zusammennähen.



Der Knochen als Geschenk verpackt, wird direkt so zu Freundin geschickt.

Dienstag, 19. September 2017

Taschen und Täschchen mal wieder

Die Süßmaus war sehr begeistert von meiner Clutch und dem kleinen passenden Portemonnaie, aber auch sehr ärgerlich, DENN es geht auf keinen Fall an, dass ich so etwas hübsches habe, sie aber nicht.


Also haben wir im Stoffgebirge gewühlt und herausgezogen hat sie dieses alte und bisher selten benutzte Schätzchen von Riley Blake. Gefüttert mit den Elefanten, was allen Elefantenliebhabern wie ein Affront vorkommt, denn selbstverständlich müsste es eigentlich anders herum sein - nicht so bei der Süßmaus.


Häkelblümchen gab es auch wieder, ich habe mich entschieden, hier und jetzt eine kurze Häkelanleitung zu posten, denn ich fand es erschreckend, dass ich mich von den letzten Blümchen bis zu diesen fast nicht mehr daran erinnern konnte, wie ich sie gemacht habe.


 
1. Runde: In einen etwas größeren Fadenring zuerst zwei Luftmaschen, danach 15 Stäbchen häkeln, mit Kettmasche verbinden.
2. Runde: In einen Stäbchenzwischenraum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, danach noch 5 weitere Luftmaschen. Im übernächsten Stäbchenzwischenraum wieder eine feste Masche und 5 Luftmaschen und so weiter. Wieder mit Kettmasche verbinden
3. Runde: Um die Luftmaschenschlangen herum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, drei weitere Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche anschließen. In das nächste Loch eine feste Masche, drei Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche häklen und so weiter, bis alle Löcher gefüllt sind. Mit einer Kettmasche verbinden.


Und noch ein Täschchen gibt es, nämlich mal wieder ein Wolltäschchen für die liebe Doris, wie man unschwer am großen D aus der Stickserie *Crazy Alphabet vom Stickbären* erkennen kann.


Der Schnitt ist mal wieder das *Wolldascherl von Charlotte Fingerhut*, ích hab' das jetzt schon so oft genäht, dass ich es mittlerweile im Schlaf kann, aber es macht mir immer noch und immer wieder Spaß, ein neues zu nähen und mich davon überraschen zu lassen, wie es sich entwickelt.


Der Stoff war übrigens ein Rest von einem Leseknochen und einer Sternentischdecke, die ich gemeinsam Weihnachten 2015 verschenkt habe und von denen ich nie Fotos gemacht habe. Ich ärgere mich bis heute darüber, so schade, diese beiden hübschen Teilchen nie dokumentiert zu haben... Umso mehr freue ich mich, dass es wenigstens das Dascherl geschafft hat, festgehalten zu werden.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Wolldascherls

Zwei Wolldascherls habe ich genäht. Eins "einfach so", es liegt noch in meiner Geschenkebox und wartet auf seinen großen Auftritt.


Es gab ja schonmal ein ganz ähnliches aus einem Sommerkleid und ich dachte, man könnte das vielleicht nochmal wiederholen.


Ich habe eine silberne Zackenlitze zum "aufglitzern" verwendet und eine Spitze zwischen die Lagen der Klappe eingenäht.


Leider habe ich die doch ziemlich extreme Rundung der Klappe und die Steifheit der Spitze falsch eingeschätzt, so dass die einzige Möglichkeit, das Ganze halbwegs zu retten, war, die Spitze nach innen zu bügeln und dort festzunähen. Mein Mann nannte es "innovativ", hihi.



Das zweite Täschchen ist Teil eines Wichtelgeschenkes für eine Wichtelaktion in einem Ravelry-Wollforum.


Ich hoffe, das Wichtelkind freut sich - da sie selber nähen kann, habe ich ein bissel Herzklopfen, wenn mein Täschchen auf dem Prüfstand stehen wird.

Donnerstag, 10. November 2016

RUMS mit Wolldascherl

Irgendwie häufen sich beim stricken meine angefangenen Projekte, andauernd finde ich noch eine Anleitung, die ich unbedingt GLEICH ausprobieren muss oder bekomme Wolle, die ich GLEICH anstricken muss oder es kommen eben noch Weihnachtsgeschenke hinzu, die parallel zum "üblichen Kram" entstehen.


Jedenfalls hat es sich abgezeichnet, dass die beiden Wolltäschchen, die ich bisher mein Eigen nenne nicht mehr ausreichen. Das eine ist eh voll mit Rundstricknadeln, das andere mit dem jeweils aktuellen Sockenprojekt und wenn dann noch was dazu kommt... Hat man den Salat.

Also habe ich nur für mich, genau in meinen Farben mit einem Stück Spitze von einem Shirt, das mein Mann nie leiden konnte, ein Wolltäschchen genäht. Das darf dann jetzt erstmal bei RUMS teilnehmen.


Und weil bald Weihnachten wird und andere liebe Menschen auch Täschchen brauchen, in denen sie ihre 100g-Projekte verstauen können, habe ich noch eins genäht.


Aus einem alten, wohlgehüteten IKEA-Stoffrest und der Grinsekatze von *hier*, diesmal aber in ganz anderen Farben. Gefällt mir super.


Und das mit der eingenähten Zackenlitze an der Klappe hat auch erstaunlich gut geklappt. dafür, dass es der erste Versuch war.
Also alles shiny an der Nähfront gerade.

Freitag, 28. Oktober 2016

Wolldascherls

In einem Socken-Strick-Forum auf ravelry, in dem ich Mitglied bin, wird monatlich die schönste Socke mit einem kleinen Preis dotiert, dazu erklären sich einige Mitglieder am Jahresanfang dazu bereit, etwas beizusteuern, sei es Wolle, ein Anleitungsbuch, ein Projekttäschchen, alles, was man halt brauchen kann als Strickbegeisterte.


Ich wollte gern ein *Wolldascherl* von *Marina alias Charlotte Fingerhut* beisteuern und Ende September war es dann soweit, die liebe *Edda von farbularasa* hat das schönste Paar Socken genadelt und ich durfte sie mit einer Projekttasche beglücken.


Für sie stand von vorneherein fest, dass sie gerne "was mit Schafen" haben wollte und ich habe riesiges Chaos veranstaltet, bis das Täschchen endlich fertig war. Zuerst Kombistoff zum türkisen Stoff bestellt, dann festgestellt, dass der türkise Stoff nicht reicht und umgeschwenkt auf die Kombi in den Fotos. Dann wurde klar, dass die Schaf-Stickdatei, die ich habe, viel zu groß ist, eine neue gesucht, die dann aber auch erst noch kleiner gequetscht werden musste und so weiter.


 
Ein Wunder, dass dann doch aus dem Täschchen noch was geworden ist, ich hätte es fast nicht mehr geglaubt.



Weil ich dann aber gerade so schön im Flow war, habe ich einfach weiter gemacht und es ist fast ohne darüber nachzudenken ein zweites Täschchen entstanden - ein echtes Upcycling-Projekt, denn der schwarz-rote Blumenstoff war mal ein Sommerkleid.


Und das tollste: Frau Farbularasa hat mir das zweite Täschchen abgenommen und versucht es nun bei den diversen Stricktreffs, die sie so besucht, loszuwerden. Passt ja eigentlich ganz gut - sie hat die Wolle, ich die Täschchen, mal sehen, ob daraus eine fruchtbare Verbindung wird.


Ich hätte noch Stoff für ein weiteres schwarz-rotes... Ich glaube, meine zwei, die ich habe, sind ohnehin noch nicht genug... Und passt der angefangene rote Socken nicht hervorragend zum Täschchen? Naja, ich würde mich nicht wundern, wenn es demnächst ein Wolldascherl-RUMS gäbe, hihi.


Und last but not least ein Wolldascherl, dass mir seinerzeit vor ungefähr einem Jahr durch die Lappen gegangen ist - ich hatte es im Zuge der *Schulmädchenzimmerumgestaltung* genäht aus drei Patch-Panels, die noch übrig geblieben waren und einfach vergessen, es zu fotografieren.


Da das Töchterlein bislang noch nicht stricken kann, hebt sie ihr Stricklieselzubehör darin auf. Mal sehen, ob und wann sie auch vom Strickvirus infiziert wird und die Liesel den Nadeln weichen muss.


Ich hatte mich daran versucht, dem Täschchen Innenleben einzuhauchen, aber so richtig "praktisch" ist es nicht geworden. Mal sehen, eventuell habe ich irgendwann mal noch eine zündendere Idee. 

Freitag, 22. Januar 2016

Grinse-Hülle oder Reader-Katze?

Ich habe einen tollen Tausch gemacht, Anja von *Anjas Blog aus dem Leben* hat mir einen Querschnitt durch ihr selbstgemachtes Naturseifen-Sortiment geschickt und ich ihr im Gegenzug dafür eine Hülle für ihren E-Reader.


Die Seifen riechen soooo toll, der Schaum fühlt sich super-luxuriös an und man hat dank der großzügigen Überfettung der Seifen nicht das Gefühl, sich vor lauter trockener Haut am Stück kratzen oder cremen zu müssen. Also habe ich versucht, mein ganzes Glücksgefühl ob dieser Seifen in die Reader-Hülle zu legen und ich denke, das hat auch ganz gut geklappt.


Da die liebe Anja selber "Katzenmama" ist, hat sie eine *Grinsekatze* auf die Hülle bekommen. Die Datei ist zwar irgendwie komisch, ich habe nicht ganz durchschaut, welcher Schritt als nächster gestickt wird, das PDF hat mir da nicht soooo gut Aufschluss drüber gegeben, deshalb ist die Katze auch etwas farbloser, als ich das ursprünglich wollte, aber trotzdem: Immer, wenn ich diese Katze sehe, bekomme ich gute Laune - und das ist doch die Hauptsache!


Der Klettverschluss hat mich ein bissel in den Wahnsinn getrieben. Der schwarze war aus, ich habe schnell welchen nachbestellt. Aber - er kam nicht bei. Zugesagt war eine Lieferung innerhalb dreier Werktage, ich habe fast zwei Wochen gewartet und gehibbelt und (beige, graue, rote) Alternativen aus meinem Vorrat an den Reader gehalten und wieder gewartet. Naja, jetzt ist er da und alles ist gut.

Das Innenfutter hat mich übrigens auch in den Wahnsinn getrieben. Es ist wunderschön von der Farbe her und glänzt toll, aber es verzieht sich und ribbelt sich auf, wenn man es nur scharf anschaut. Deshalb ist die Verarbeitung auch nicht sehr perfekt geworden. Naja, man kann's nicht ändern und hübsch' find' ich's trotzdem noch...

Montag, 18. Januar 2016

Pünktchen ohne Anton

Das vorerst letzte Kleid nach "Princess Castle" von Ottobre ist ein Pünktchenkleid in schwarz-weiß mit pinken Akzenten geworden.

Dass die kleine Tochter Streifen aller Art HASST habe ich mittlerweile begriffen, aber von Pünktchen hatte ja niemand was gesagt, gelle? Also habe ich einen Rest mit kleinen Pünktchen mit einem Coupon mit großen Punkten und weil's nicht ganz gereicht hat noch ein bissel uni-schwarz wild gemixt und in bewährter Manier zusammengesetzt. Als Hingucker - weil das Kind mit sechs Jahren dann doch noch bissel zu jung für die "Gruft-Phase" ist - gab's noch die Einfassung und den Gürtel in pink.


Die Stickdatei ist aus *Ballerina and Girlfriends* von Susalabim, die ich eigentlich schonmal für mein Tutu-Nähprojekt gekauft hatte, bevor die Mädels dann doch einheitliche Tutus im Ballett bekommen hatten.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Weihnachtsnachlese

Eigentlich hätte ich an dieser Stelle gleich DREI Tischdecken zeigen können, die ich nach *dieser Anleitung aus dem Snaply-Magazin Dez. 2014* genäht habe. Ich hatte den Läufer in der Weihnachtssaison 2014 auf dem Blog von *Bienvenido Colorido* gesehen und beschlossen, dass das tolle Weihnachtsgeschenke fürs nächste Jahr sein würden.

Ich hatte weihnachtlichen Stoff bestelle, sehr viel, dann aber doch auch viel mit einer ehemaligen Tischdecke in weiß kombiniert, das macht das Ganze ein bissel edler und ruhiger.

Naja und dann bin ich in Stress gekommen, dieses muss noch fertig werden und über jenes könnte sich noch jemand freuen. Und dann waren die Päckchen gepackt und verschenkt, grins.

Egal, im nächsten Jahr sind noch ein paar geplant und auf der Suche nach einer neuen, weihnachtlichen Patchworkidee bin ich ebenfalls wieder .

Wenigstens kann ich noch eine einzige *Weihnachtstrusche* von regenbogenbuntes zeigen, bei der ich geistesgegenwärtig genug war, sie vor dem Verschenken zu knipsen, so dass dieser Post nicht ganz bilderlos wird. Gefüllt habe ich sie mit Lavendelblüten, so dass die Schwägerin sie ganzjährig in ihrem Kleiderschrank gegen Motten aufhängen kann.


Montag, 11. Januar 2016

Wichtelknochen


Weihnachtszeit ist Wichtelzeit... Für mein diesjähriges Wichtelchen habe ich einen Leseknochen genäht (und eine Tischdecke aus derselben Stoffkombination, aber die habe ich leider vergessen zu fotografieren, also tun wir einfach mal so, als wäre sie nicht da... Ach ja - die gestrickten Socken habe ich auch vergessen zu knipsen, nennen wir es einfach "Vorweihnachts-Demenz"...)


Den Musterstoff mit dem malerischen Namen "Baumwollsatin Penelope" habe ich im örtlichen Stoffgeschäft geschnäppert, genauso wie den hellblauen und braunen Popeline, die Stickdateien stammen aus der Serie *Marrakesch von regenbogenbuntes*.


Der Rest ist "Same Procedure as Everytime", es gibt ein Druckknopftäschchen für kleine Schätze und eine weitgehend einfarbige Seite mit goldener Stickerei fürs bequeme Liegen. Außerdem noch eine Mix-und-Tüddel-Seite für die Optik.


Und wie immer auch meinen geliebten Blick "von oben". Gefüllt mit Dinkelspelzen. Hat Spaß gemacht, mal wieder einen zu nähen!


Dienstag, 5. Januar 2016

Ein Kleid, ein Kleid... ! Oder: Leggins selber nähen?

Das kleine Töchterlein hatte wirklich wenige Kleider im Schrank, zwei-drei, die ihr überhaupt noch irgendwie gefallen und/oder gepasst haben und das ist bei einem kleinen Mädchen, das am liebsten Kleider trägt und darüber hinaus auch noch gerne rennt und klettert und dementsprechend öfter mal verschmuddelt ist, eher wenig bis sehr wenig.


Und da ich eh gerade so schön im "Flow" war, habe ich aus den schönen RetroRomantik-Herzen von Astrokatze, die ich schon über ein Jahr in meinem Kleiderschrank hüte und einem zufällig genau dazu passenden gepunkteten Coupon vom Stoffmarkt eine weitere Princess-Castle von Ottobre genäht.


Die Stickereien und Säume sind aus goldenem Garn und damit für die Tochter sicherlich das Highlight an diesem Kleid. Es handelt sich dabei um die wunderschöne *Manga-Girl-Serie* von Susalabim, deren Ornamente ich auch für meine Kissen, Taschen, etc. schön finde. Das Geld ist also sinnvoll investiert, grins.


Ich war sehr skeptisch, aber das "Manga-Girl" ist doch erstaunlich gut auf dem gemusterten Stoff zu sehen und mit Bommelborte und Rollsaum ist dem "Schnickeldi" auch mal wieder Genüge getan.

Das einzige, was mich wirklich annervt, sind die grauen Leggins zum Kleid. Bisher habe ich mich mit dem Thema Leggins selber nähen nie so beschäftigt, aber es ist wirklich schwierig, farblich mit gekauften mitzuhalten, wenn man ein bissel von pink, rosa, weiß und schwarz abweicht. Achso - grau geht auch noch...

Ich habe nun also vor einer Weile schon einen Schnitt gekauft, aber alles, was ich danach bisher genäht habe, war direkt für die Tonne. Oben gepasst, unten zu kurz. Dann also im nächsten Durchgang Beine verlängert, hätten aber auch noch breiter gehört, das Kind ist kolossal stecken geblieben... Jedenfalls bin ich jetzt total gefrustet.
Hat jemand vielleicht für mich eine Schnittmuster-Empfehlung für Mädchen-Leggins, Größe 128 aktuell, gerne zum mitwachsen, die man auch auf Sweat oder Fleece für den Winter anpassen kann? Ich wäre ewiglich dankbar!

Montag, 4. Januar 2016

Spitzen-Kleider

Das kleine Töchterlein ist ja bekanntermaßen sehr speziell und wählerisch mit ihren Klamöttchen also nähe ich schon seit Ewigkeiten nach strengem Farbdiktat. Neulich  - aus einer Rebellenlaune heraus - habe ich einfach ein Kleid realisiert, das schon eine Weile in meinem Kopf war und dachte mir, dass ich es dann eben anderweitig loswerde, wenn es ihr nicht gefallen sollte.


Als Schnitt musste mal wieder "Princess Castle" von Ottobre herhalten, das ist und bleibt einfach unser Renner, da kommt außer der Elodie nicht viel mit. (Ein Wickel-Drehkleid, DAS wäre das absolute non-plus-ultra.)


Als besonderen Effekt habe ich über den roten Rock noch eine Lage "uralte" Spitze genäht - momentan total hip, diese Spitzenröcke, -einsätze, -wasauchimmer, aber diese Spitze ist tatsächlich schon ca. 15 Jahre alt, ich hatte sie in kinderlosen Zeiten mal gekauft, um unserem Tanzmädelsgeschwader damals Armstulpen daraus zu nähen. EIn Projekt, das dann doch nie realisiert wurde und so lag die Spitze rum und rum und ist viermal umgezogen, bis sie nun endlich (fast vollständig) vernäht wurde.


Besonder praktisch ist die gewebte Abschlusskante - man drückt sich ja gerne ums umnähen, wenn es sich so derartig anbietet...


Tja und dann? Dann ist das Wunder geschehen und ein Kleid, das komplett ich "designed" habe, hat dem Töchterlein einfach nur gut gefallen. Sogar so gut, dass sie um "Nachschub" gebeten hat. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen und gleich noch eins nach selbem Prinzip in anderer Farbkombi genäht. Lila-schwarz ist ein besonderer Favorit bei uns.


Da auch wieder die praktische Spitzenkante .


Beim Raffen der Spitze habe ich mir übrigens mal wieder eins abgebrochen... Raffen ist irgendwie nicht meine Spezialität. Beim ersten Kleid hab' ich einen Faden angenäht und den dann auf den Umfang zusammengezogen, wobei sich die Falten beim Annähen ans Oberteil dann aber wieder verteilt haben, wie sie gerade wollten.
Beim zweiten Kleid hab' ich den lila Jersey einfach so weeeeeeeeit gezogen, bis ich ihn ohne weitere Raffung an die Spitze nähen konnte, beide Lagen zusammengelockt und schließlich am Oberteil festgemacht. Das hat gut funktioniert, ist aber natürlich nicht die feine englische Art, grins.