Posts mit dem Label für-mich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label für-mich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 11. Januar 2018

"Folgt dem Stern durch die Nacht" oder: Kometenstricken

Nachdem ich im letzten Jahr durch eine Bekannte erstmals auf *dibadu* und ihre wunderbaren Garne und Färbungen aufmerksam geworden bin, wollte ich in diesem Jahr gerne beim Advents-KAL mitstricken. Es gab dazu wieder extra Stricksets im Shop und - war ja klar - ich konnte mich "leider" nicht für eins entscheiden, also habe ich eben zwei gekauft.


Da der KAL ein "Kometen-Tuch" ergeben sollte, hatten die Sets auch Kometen-Namen und zu mir kamen also neben einigen Perlenpäckchen auch "Whipple" und "Neujmin". Ich habe alle 16 Stränge nebeneinander ausgebreitet und mich dann schweren Herzens für acht entscheiden können - die anderen warten schon darauf, ein anderes Tuch zu werden...


Es sollte vom 1. Dezember bis 24. Dezember gestrickt werden, die Hinweise kamen wöchentlich freitags. (Ich habe es nicht ganz geschafft, pünktlich fertig zu werden, aber vor dem Jahreswechsel hat es dann doch noch geklappt...)


Zuerst der Kopf des Kometen - hier schon mit angefangenem Schwanzteil. Ich habe mich meinen Ängsten gestellt und verkürzte Reihen gestrickt, was das Zeug hielt. Bisher kannte ich die nur von Sockenfersen und hatte einen Heiden-Respekt, aber ist gar nicht so wild, musste sogar ich zugeben.


Dann der erste Teil des Schwanzes, bei dem man sich erstmals durch alle Farben "faden" durfte. Der enthielt keine besonderen Schwierigkeiten, war aber trotzdem eine Herausforderung, weil er sich zog wie Kaugummi.


Der dritte Teil hat mir am meisten Spaß gemacht, gewickelte Sterne und Perlen-Sterne, schnell gestrickt und sehr hübsch - Herz, was willst Du mehr, hihi.


Der vierte Teil war dann der zweite Teil des Schwanzes, in dem man nochmal in Farben schwelgen und faden durfte. Es gab etliche Fäden zu vernähen, aber zum Glück konnte man die meisten davon direkt in den iCord ziehen, das ging schneller und sieht ordentlich aus.

 
Die weißen Linien auf dem Kometenkopf sind nachträglich aufgehäkelt. Die ursprüngliche Version, in der die Linien auf dem Kopf und am hinteren Teil des Schweifes mittels iCord aufgestrickt werden, war mir zu bullig, aber so wie es jetzt ist, mag ich es gern.
 
So - ein Haufen zu stricken war's, aber Spaß gemacht hat's auch und für mich ist es ebenfalls, also kommt's jetzt zu *RUMS und kann da bissel weiter leuchten!

 

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Formel1-Gedächtnissocken

Im September/Oktober hieß das Thema bei *Frau farbularasas Jahres-KAL* nun also "Sport"... Zum Glück hat sie das auch auf passiv betriebenen Sport ausgeweitet, sonst hätte ich wohl keine Möglichkeit gehabt, an diesem KAL teilzunehmen, hihi.


So gab' es aber dann aber noch diesen Strang, der mich an die Formel 1 aus längst vergangenen Zeiten erinnert hat. Meine große Tochter ist nun 15 und in den Jahren vor ihrer Geburt habe ich sonntags mit meinem (mittlerweile) Ex-Mann und meinen Eltern Formel 1 geschaut und Michael Schumacher im Ferrari angefeuert.


Das Muster musste natürlich auch irgendetwas mit Autos zu tun haben, außerdem natürlich zu meinen Strickvorlieben passen, was ja auch nicht immer so einfach ist. Gefunden habe ich nach einer Weile ein Schal-Strickmuster, dass ich ein bissel für meine Wünsche angepasst habe.


Es heißt *Speed Bumps* und man kann es nach einer Weile ganz locker auswendig stricken. Super finde ich, dass es eine Rippenstruktur hat, so dass es sich super am Fuß anlegt und prima sitzt.


Bei diesem Paar Socken habe ich erstmals eine Flip-Flop-Spitze probiert. Man legt 1/3 der Maschen für die große Zehe still und arbeitet dann den Rest mit den üblichen Abnahmen weiter, allerdings nur am äußeren Ende, die Mitte wird gerade hoch gestrickt. die letzten Maschen dann im Maschenstich zusammen nähen. (Ich habe zusammengestrickt, aber es hätte optisch wirklich schöner werden können, also Maschenstich.)
Die große Zehe strickt man gerade hoch und dann immer zwei Maschen zusammen.


Trägt sich angenehm, aber auch bissel ungewohnt und da es schon wesentlich mehr Aufwand bedeutet, werde ich eine solche Spitze wohl nur als Ausnahme stricken.


So, ab damit zu *RUMS* !

Donnerstag, 21. September 2017

Verzaubertes Konfetti

Neulich hatte ich die große Ehre und das Vergnügen, ein Sockenmuster testzustricken, und zwar *Socks under a Charm* von Frau Wollschaf.


Das es um Hebemaschen geht, wollte ich gerne eine bunte Wolle haben, damit kommen die Hebemaschen umso besser raus, wenn sie eine andere Farbe haben als die Reihe, in der sie erscheinen. Außerdem sollte die Wolle wildern, denn das Muster ist ja nur am Schaft, da isses schön, wenn der Rest der Socke noch einen "Hingucker" hat.


Also wurde es "Konfetti Nr. 1" von *Der Buntfaden*. Heidrun haspelt die Stränge ja immer um, so dass die Wahrscheinlichkeit für wildern sehr hoch ist und scheinbar stimmen ihre "Strickfestigkeit" und meine gut überein, jedenfalls funktioniert das gut bei uns beiden.


Es war das erste Mal für mich, dass ich Hebemaschen gestrickt habe, die man nach rechts oder links verkreuzen muss und mir war schnell klar, dass ich das nur ohne Nervenzusammenbruch überstehe, wenn ich lerne, wie man ohne Hilfsnadel einzelne Maschen oder Minizöpfe verkreuzt.


Nach ein bissel tüfteln und fluchen lief es dann ganz gut und ich wurde mit wirklich wunderhübschen Socken belohnt.


Die verlinke ich jetzt noch schnell zu *RUMS* und dann auf zu neuen Ufern, solche Hebemaschen eröffnen vollkommen ungeahnte Möglichkeiten, hihi.

Donnerstag, 14. September 2017

Lila Tinte

Wieder mal habe ich ein Tuch gestrickt, eigentlich könnte man meinen, ich hätte langsam genug, aber scheinbar ist dem doch noch nicht so, da ich noch oft genug morgens vor der Schublade stehe und dann doch keins so wiiiirklich gut zu den Klamotten passt.


Diese drei hübschen Strängen von *Der Buntfaden* sind es nun also geworden. Die schon gewickelten waren einmal Teil eines größeren Projekts, einer Strickjacke nämlich, wurden aber wieder geribbelt, weil sich das Projekt mit den permanenten Farbwechseln auf die Dauer zu kompliziert gestaltet hat.


Das Muster ist *Inky* von Susanne Sommer, da lag der Name fürs Tuch "Lila Tinte" einfach nah.


Wie man sieht, ist es nicht gerade klein geworden, es füllt fast die ganze Gartenbank aus und wärmt wunderbar.


Ich habe genau dieses Muster ausgesucht, weil ich die einzelnen Patenttropfen, die sich bis zum Rand duchziehen so schön fand, später beim stricken habe ich zwar stellenweise geflucht, weil man höllisch aufpassen musste, aber mit dem Endergebnis bin ich jetzt wieder mehr als versöhnt.


Abschließend verlinke ich noch zu RUMS und gehe dann auch mal schauen, was Ihr alle hübsches für Euch gezaubert habt!

Donnerstag, 3. August 2017

Mojito-Mojos

In der *ravelry-Gruppe von farbularasa* startet alle zwei Monate ein neuer KAL mit dem Jahres-Oberthema "Stadt-Land-Fluss". Diesen Monat lautete das Thema "Cocktail", wozu man blind auf eine Zeitungsseite tippen sollte und der gefundene Buchstabe dann Cocktail und zu strickendes Muster vorgab.

Ich hatte ein "M" und brauchte erstmal neue Wolle, super, oder? Ich wollte einen Mojito stricken, den trinke ich nämlich auch ganz gerne, und zwar im Mojo-Muster, das ich schon öfter bewundert, aber noch nie selber gestrickt hatte.


Der Strang ganz vorne sollte es werden, der Strang direkt danach war ein Gewinn von einer "schönste-Socke-des-Monats"-Prämierung. Wie nun die ganzen anderen Stränge... Also, das weiß ich auch nicht so wirklich.


Zum Glück hatte ich aber bissel Auswahl mitbestellt, denn der eigentlich geplante Strang erwies sich dann als viel zu dunkel und tatsächlich verwendet habe ich dann den ganz hinten auf dem Bild.


Wirklich original-echte Mojos strickt man ja gegengleich, also bei den beiden Socken Längsrippen und Querrippen vertauscht. Aber das hätte ja NOCH seltsamer ausgesehen als es ohnehin schon tut und abgesehen davon haben die Socken, wenn man sie so strickt, genau da am Fuß Längsrippen, wo man sie wegen der Passform gut brauchen kann.


Getragen habe ich die neuen Socken auch schon Probe, ich arbeite ja im Labor, wo man Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe braucht und Schwitzefüße bekommt, da sind Wollsocken immer gut, einerseits schützen sie den Fuß ein bissel vor Druck und Reibung und andererseits gleichen sie wirklich unglaublich gut das Fußklima aus. Ansonsten ist aber Sommer - privat gibt's mich zur Zeit nur barfuß in Sandalen.


Und weil heute Donnerstag ist, verlinke ich meine Mojito-Hicks-Mojos gleich mal zu *RUMS* .

 

Donnerstag, 13. Juli 2017

Ein neues Label für Frau AnSchoPie

Ungefähr zweieinhalb Jahre ist es her, seit ich mir mein erstes (!) eigenes (!) Nählabel - das graue mit der roten Schrift und dem Knopf - habe machen lassen. Am Anfang waren es 100 Stück, jetzt sind noch drei übrig, der perfekte (nein!, eigentlich schon zu späte) Zeitpunkt, mich um Ersatz zu kümmern und dieses Mal sollte es ein selbstgestaltetes Label sein, wie man es hier bei *Alles für Selbermacher* bekommen kann.

Aber was heißt denn "selbstgestaltet"... Erstmal war ich völlig überfordert und ideenlos und habe den Mann (seines Zeichens Grafikdesigner) und die große Tochter ans Projekt gehetzt und nur die Umrisse und Linien für die Schriftgröße für die beiden vorgezeichnet.

Nach einer Menge Kreise und "Schnörkelschrift" war mir irgendwann klar, dass ich das so nicht haben will, obwohl ich es zuerst schon so haben wollte und dann war keiner der Beiden mehr bereit, sich weiterhin "völlig für umme" zu engagieren - also wirklich.

Dann also meine ersten eigenen Versuche - mit meiner "echten" Handschrift und mit Knöpfen. Oder doch lieber ein Schnörkel? 

Und auf einmal kam der Spatz in meinen Kopf geflogen... Ich LIEBE Spatzen, ich könnte ihnen stundenlang zuschauen, das ist besser als fernsehen und fast so gut wie handarbeiten. Die Hälfte meiner Urlaubsbilder besteht aus Spatzen an den verschiedensten Orten, beim Fressen, beim Flattern und so weiter. 

Der erste war noch ein bissel groß und nicht "frech" genug, mit dem zweiten war ich dann sehr zufrieden. Und dann, schon einen Tag später, kam das erste Probelabel - isses nicht uuuuunglaublich hübsch? Ich bin total verliebt und kann es kaum erwarten, bis ich alle 1.000 in Händen halte. Und dann hoffentlich regelmäßiger daran denke, sie auch aufzunähen, hihi.  
Und weil die Labels VON mir und auch FÜR mich sind, verlinke ich sie bei *RUMS*.






Donnerstag, 29. Juni 2017

Ein Shrug aus bunten Fäden

Da habe ich aber Glück gehabt, dass das heiße Wetter gerade mal Pause macht und ich nicht zerfließen muss, wenn ich Euch meine neustes Strickschätzchen zeige.


Aus diesen fünf einzigartigen und dennoch sehr gut miteinander harmonierenden *Buntfäden* ist ein sehr neumodisches Kleidungsstück geworden. ICH hätte es ja Strickjacke genannt, bestenfalls neudeutsch "Cardigan", aber nein, es ist ein Shrug, genau genommen der *Shusui Shrug von Susanne Sommer*.


Bemüht man Google, bekommt man nur erzählt, dass Shrug "Schulterzucken" bedeutet und erst wenn man tiefer gräbt, erfährt man, dass damit "Bolero" gemeint ist. Der Shusui-Bolero ist jedenfalls so großzügig, dass er bei mittelkaltem und mittelekligem Wetter perfekt wärmt und einen hohen Kuschelfaktor bereit hält. Das durfte ich über Fronleichnam in Berlin ausführlich testen.


Und ich finde, er steht mir, sowohl von den Farben her als auch vom Schnitt, auch wenn er sicherlich kein Figurschmeichler ist. Ich fühle mich sehr, sehr wohl darin. Die kleinen Ärmelchen spalten wohl die Nation, aber ich kann nur sagen, dass ich sie sehr gerne mag.


Das Strickkonzept beruht auf zweifarbigem Patent. Es war nicht das allererste Mal, dass ich zweifarbiges Patent gestrickt habe, *hier* bin ich damit schonmal in Berührung gekommen, trotzdem war es schon deutlich anspruchsvoller und umfangreicher als beim Cowl. Und es hat irre Spaß gemacht! So viel, dass ich mittlerweile noch etliche Projekte im zweifarbigen Patent angefangen habe und nach und nach zeigen kann.

 
 
Sooo, dann mal ab damit zu *RUMS*

Donnerstag, 22. Juni 2017

Rund um den Ayers Rock

Am Anfang des Jahres habe ich ein Überraschungspaket mit allem, was das Herz begehrt (Stoff, Wolle, Leckeres zum Schnabulieren, selbstgemachte Seife und so weiter) bekommen, und ich hab' mich soooo gefreut.

Die enthaltenen *Buntfäden* hießen "Ayers Rock" und waren genau mein Farb-Beuteschema - braun-orange. Und es gab sogar DREI Knäuel davon, obwohl die liebe Heidrun sonst nur Unikate färbt.


 Das schrie förmlich nach einem "Großprojekt", geworden ist es dann *Golden Trianles* und zwar hauptsächlich deshalb, weil ich es normalerweise nicht leiden kann, wie sich ein großes Tuch mit einer gerade Kante  um meinen Hals legt, bzw. nicht legt.


Wie man hier erkennen kann, ist der lustige Ringel aus Dreieckskanten prädestiniert dafür, ordentlich um den Hals zu liegen und ordentlich was her zu machen.


 Und grooooooß ist das Tuch! Zusätzlich zum langen Zipfel, der dekorativ rumhängen kann, gibt es ja noch den Stoff, der um den Hals drapiert ist.


Einziger Nachteil: Wenn man mal den Krimi überlebt hat, die über 600 Anfangs-Maschen ohne Fehler anzuschlagen, strickt sich das Tuch wirklich ziemlich langweilig. Glatt rechts und als Highlight jeder Reihe ein paar wenige Zu- und Abnahmen. Das ist schon nicht mehr "mindless", das ist schlicht und ergreifend einschläfernd, hihi. Deshalb denke ich auch nicht, dass ich trotz der interessanten Form nochmal ein solches Tuch stricken werde.


Und weil das Tuch für mich ist und bei mir bleibt, kommt es mal ganz flugs zu *Rums*.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Projekttäschchen

Ich habe ja schon seit langem ein Schnittmuster für ein Stricktäschchen gesucht, in das mehr als 100g Wolle für ein paar Socken oder ein kleines Tuch hineinpasst.

Fündig geworden bin ich letztendlich bei *Lillesol und Pelle* in Form des Schnittmusters *Falttasche Fanni*. Genau das, was ich gesucht habe, in die große Version passen 300g Wolle gut rein - das macht zwar noch keinen Pullover oder Cardigan und schon gar keinen in meiner Größe, aber für ein größeres Tuch ist das super.


Und besonders lustig-genial-einfallsreicht ist die Faltfunktion, wenn man sein Projekt abgearbeitet hat und die Tasche erstmal nicht mehr braucht. Dann wird sie platt und klein.


Die bei der rot-beigen Tasche verwendeten Fat-Quarters kommen aus dem besonders hübschen Lädchen von *Frau Tulpe* , und waren ein Geschenk von ein paar lieben Mädels.


Der hellgrüne Stoff trifft im Moment ebenfalls genau meinen Frühlings-Nerv, ich mag das gerade so quietschgrün, vielleicht auch deshalb, weil es draußen noch ziemlich oft grau in grau daherkommt und sich der echte Frühling nur sehr zögerlich einstellt.


Er ist ein lange gehütetes Schätzchen und sollte eigentlich Teil eines Quilts werden - naja, geben wir es zu, seine Chancen dafür stehen aktuell eher schlecht, aber so ein kleines Täschchen, das geht.
Leider war ich zu hochmütig, um die Träger laut Anweisung mit Bügelvlies zu verstärken, jetzt labbeln sie schon sehr rum, wieder was gelernt für die Zukunft.


Beide Täschchen sind für mich (genau genommen bräuchte ich wohl noch ein drittes und ein viertes, weil ich nämlich eine Strickschlampe bin und immer so viel gleichzeitig anfange), also ab zu *RUMS* damit!