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Dienstag, 27. Januar 2015

Danke schön! - Leseknochen

Leider stand nach den Weihnachtsferien mal wieder ein Erzieherinnenwechsel im Kindergarten der kleinen Tochter an. Der siebte in den bisher knapp über zwei Jahren, die das Töchterlein jetzt im Kindergarten ist und ich muss sagen, der, der mir am schwersten gefallen ist. Ich mochte die Erzieherin, die erst nach den Sommerferien in die Gruppe gekommen ist, sehr-sehr-sehr. Sowohl vom menschlichen als auch vom pädagogischen Standpunkt aus.

Ich habe im Namen der ganzen Gruppe einen Leseknochen genäht, in der schon öfter gezeigten und immer noch geliebten Stoffkombi. Die erste Seite aus blumenbedrucktem Leinen.


Die nächste Seite mit einem Schmetterling - dem Gruppensymbol vom Töchterlein - und einem Dank.


Der Schmetterlin ist dreidimensional, die obere Flügellage wird direkt mit dem Schmetterlingskörper festgestickt. Das hat mir sehr gut gefallen.


Hier nochmal von der Seite, damit man es besser erkennen kann. Über den Körper habe ich gleich dreimal drübergestickt, da man vorher noch viel deutlicher die Kanten von den aufgenähten Flügeln gesehen hat.


Auf die dritte Seite habe ich wild durcheinander, als wären es Unterschriften, die Namen aller Kinder aus der Gruppe gestickt - damit die Schmetterlinge bloß nicht so schnell in Vergessenheit geraten...


So, und jetzt hoffe ich, dass ich so schnell nichts mehr für Erzieherinnen nähen muss, die sich vor der Zeit aus dem Staub machen...

Montag, 8. September 2014

Jeans-Rock

Der zweite Jeansrock nach burda 8427 ist fertig geworden. Den ersten aus schwarzem Denim hatte ich ja *hier* schon gezeigt. 

Der zweite ist jetzt dunkelblau, ich hoffe, er wäscht sich noch bissel aus, ich mag das eigentlich lieber. Und sehr strechig, bin gespannt, was das auf Dauer mit dem Schnitt macht, sind ja immerhin ein paar Meter, die da nach unten ziehen. 

Ich hatte länger keine Idee, wie ich den Rock betüddeln könnte, erstens wollte ich nicht schon wieder Spitze dran haben wie beim schwarzen und zweitens hätte ich in dunkelblau auch gar keine gehabt. Dann kam mir die Idee mit den hellblauen Jeansapplikationen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, der Rock ist nicht mehr so langweilig UND ich kann meine liebe, alte, völlig verschlissene Jeans zumindest in Teilen weiter tragen. 



Die Popotaschen und die große Blume (mein Mann meint, es sei eher eine Sonne?) nochmal im Detail. Eine Seitennahttasche gibt es auch wieder, die ist aber zu unspektakulär für ein Foto...




Leider hat mir Blogger wieder das eine oder andere Foto "auf den Kopf gestellt", aber ich denke, man sieht, um was es geht, grins. Ich habe mich daran versucht, "unordentliche" Linien und Wellen mit der Maschine zu nähen, um die Applikation zu sichern. Es hat seinen Reiz, aber ich glaube, man erkennt besonders an der großen Blume, dass ich eventuell ein klitzekleines Bissel übertrieben habe. 

Die Verarbeitung ist dieses Mal eher so mittemäßig gelungen. Öhm, naja, für meine Ansprüche reicht es. Ich freue mich sehr über den Knopf, den wollte ich schon so lange mal irgendwo aufnähen, aber Projekte mit Knopf gibt's nicht so viele und dann hätte er auch nicht immer unbedingt gepasst. Jetzt ist er "weg vom Fenster".



Zum Schluss noch ein Tragebild von meinem Mann fotografiert. Ich schwöre - das war schon das beste *kicher*.


Samstag, 23. August 2014

Sommer ade!

Also - ein Mann sitzt im Ameisenhaufen und beobachtet das Gekrabbel darin. Und dann sagt er voraus, dass der September wieder ein schöner, sommerlicher Monat wird!
Ich hoffe sehr, dass er Recht behält, trotzdem bin ich skeptisch. 

Und deswegen habe ich mir eine Herbstrock genäht. Ich trage nichts kurzes - wobei wadenlang schon fast kurz ist bei mir - vielleicht aus einer unerklärlichen "Knubbel-Knie-Phobie" heraus oder warum auch immer. 
Deshalb musste ich schon früher, seit mich die KKP befallen hat, Röcke selber nähen, denn damals ein Maxi-Kleid oder einen Maxi-Rock zu bekommen, war einfach nicht drin, das waren andere Zeiten, kicher. 

Mein erster Schnitt für einen langen Rock war der burda 8427 (dicht gefolgt vom 7946). Den krame ich nun schon seit 8 Jahren immer und immer wieder heraus. Aber ich denke, der Schnitt ist noch viel älter, nach dem zu urteilen, wie er auf dem burda-Foto kombiniert ist, würde ich sagen, 90'er Jahre vielleicht...



Dieses Mal ist es ein Jeans-Rock aus schwarzem Denim geworden. 


Ich hab' ihn hier in Falten gelegt, in Wirklichkeit ist er unglaublich WEITschwingend.




Vor solchen Arbeiten wie Bund annähen, Reißverschluss einsetzen und Knopfloch hab' ich immer einen Heidenrespekt, manchmal wird's ordentlicher, meistens eher nicht. Dieses Mal war ich völlig überrascht davon wie ordentlich das (für meine Verhältnisse, grins) geworden ist. Hab' mich für ein paar Sekunden wie ein Profi gefühlt.




Als Details gibt es Spitze am unteren Rand und auf den Popo-Taschen.



Und eine Naht-Tasche wollte ich auch unbedingt wieder haben - die find' ich so praktisch!



Und wenigstens ein Bild am Modell... Mein Mann ist da nur sehr schwer zu überreden und die Tochter, die das normalerweise gerne übernimmt, ist aktuell im Sommerurlaub. 

Donnerstag, 19. Juni 2014

"Upcycling" oder so...







Aus zu kurz gewordenen Jeans Shorts nähen - das hat meine Mama früher schon für meinen Bruder und mich gemacht. Und aus JeansHOSEN JeansRÖCKE nähen ist auch kein Kunstwerk. Trotzdem hat mich meine nähtechnische Beschäftigung der letzten Zeit zufrieden gemacht, denn Sommerteilchen haben im Schrank der kleinen Tochter eh noch gefehlt und als Shorts und Röcke zieht sie die ehemals langen Hosen wenigstens an.






Die kleine Tochter ist jetzt vier und ungelogen kämpfen wir bereits ihr halbes Leben darum, dass sie Jeans anzieht... Wenigstens ab und zu... Im Winter oder so... Aber ich verliere diesen Kampf so gut wie immer und jetzt habe ich aufgegeben und alle bis auf eine (zur Sicherheit, falls es mal kalt wird oder so, hihihi) zu geliebten Kleidungsstücken umfunktioniert.