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Dienstag, 27. März 2018

Osterwichteln I

Da der *Reste-Adventskalender auf Ravelry* so eine schöne Sache war, hat die liebe Initiatorin gleich noch einen abgewandelten Osterkalender ins Leben gerufen.


In einem Eierkarton (neu oder desinfiziert, wegen der Salmonellen-Problematik...) sollten 10x15g Sockenwolle möglichst nach den Farbvorlieben des Empfängers eiförmig gewickelt verschickt werden. "Eiförmig" war jetzt nicht soooo leicht, aber nach dem zweiten Anlauf habe ich es hinbekommen.


Man kann es an der Wollauswahl erkennen, mein Wichtelkind liebt grün und blau (dabei stand noch, dass pink, orange und lüla gaaaar nicht gehen...) und ich hoffe, ich habe ihren Geschmack getroffen.


Dazu gab es noch ein *Osterkörbchen aus Fadenresten* gefüllt mit einem Schoki-Osterhasen und Weingummis. Und weil ich die große Ehre hatte, die Organisatorin zu bewichteln und sie sich wirklich eine riesige Mühe gibt bei der Planung, Farbvorlieben berücksichtigt, genau Protokoll führt, wieviele Päckchen schon verschickt und angekommen sind, habe ich noch ein "nähen-fürs-stricken"-Set dazu gepackt.


Für mich selber habe ich auch schon so ein Set genäht, bin aber noch nicht dazu gekommen, es zu verbloggen.  


Es besteht aus einem *Wolldascherl von Charlotte Fingerhut*, einer *Nadelspielrolle nach Birga*, einem etwas abgewandelten *Miniportemonnaie von Makerist* und einem Beutelchen, das ich ganz ohne Anleitung hinbekommen habe, hihi.

 
Da es mittlerweile schon zieeeeemlich auf Ostern zugeht, habe ich meine Osterüberraschung natürlich auch schon bekommen, aber das ist ein anderes Thema und soll ein andermal verbloggt werden. 

 

Dienstag, 19. September 2017

Taschen und Täschchen mal wieder

Die Süßmaus war sehr begeistert von meiner Clutch und dem kleinen passenden Portemonnaie, aber auch sehr ärgerlich, DENN es geht auf keinen Fall an, dass ich so etwas hübsches habe, sie aber nicht.


Also haben wir im Stoffgebirge gewühlt und herausgezogen hat sie dieses alte und bisher selten benutzte Schätzchen von Riley Blake. Gefüttert mit den Elefanten, was allen Elefantenliebhabern wie ein Affront vorkommt, denn selbstverständlich müsste es eigentlich anders herum sein - nicht so bei der Süßmaus.


Häkelblümchen gab es auch wieder, ich habe mich entschieden, hier und jetzt eine kurze Häkelanleitung zu posten, denn ich fand es erschreckend, dass ich mich von den letzten Blümchen bis zu diesen fast nicht mehr daran erinnern konnte, wie ich sie gemacht habe.


 
1. Runde: In einen etwas größeren Fadenring zuerst zwei Luftmaschen, danach 15 Stäbchen häkeln, mit Kettmasche verbinden.
2. Runde: In einen Stäbchenzwischenraum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, danach noch 5 weitere Luftmaschen. Im übernächsten Stäbchenzwischenraum wieder eine feste Masche und 5 Luftmaschen und so weiter. Wieder mit Kettmasche verbinden
3. Runde: Um die Luftmaschenschlangen herum eine Luftmasche als Vertretung für eine feste Masche häkeln, drei weitere Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche anschließen. In das nächste Loch eine feste Masche, drei Luftmaschen, vier Doppelstäbchen, drei Luftmaschen und eine feste Masche häklen und so weiter, bis alle Löcher gefüllt sind. Mit einer Kettmasche verbinden.


Und noch ein Täschchen gibt es, nämlich mal wieder ein Wolltäschchen für die liebe Doris, wie man unschwer am großen D aus der Stickserie *Crazy Alphabet vom Stickbären* erkennen kann.


Der Schnitt ist mal wieder das *Wolldascherl von Charlotte Fingerhut*, ích hab' das jetzt schon so oft genäht, dass ich es mittlerweile im Schlaf kann, aber es macht mir immer noch und immer wieder Spaß, ein neues zu nähen und mich davon überraschen zu lassen, wie es sich entwickelt.


Der Stoff war übrigens ein Rest von einem Leseknochen und einer Sternentischdecke, die ich gemeinsam Weihnachten 2015 verschenkt habe und von denen ich nie Fotos gemacht habe. Ich ärgere mich bis heute darüber, so schade, diese beiden hübschen Teilchen nie dokumentiert zu haben... Umso mehr freue ich mich, dass es wenigstens das Dascherl geschafft hat, festgehalten zu werden.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Label-Happyend mit Clutch & Co.

Soooo, meine neuen Labels sind da - zwei DinA4-große Plastiktüten randvoll - und ich habe damit tatsächlich getan, was ich einerseits für sehr verrückt, andererseits aber auch für unbedingt notwendig gehalten habe: Ich habe mich hingestellt und sie händeweise über mich rieseln lassen. Die kleine Tochter war natürlich sofort begeistert und hat mitgemacht, der Mann und die große Tochter haben etwas konsterniert geschaut.

 
Nachdem ich alles wieder aufgesammelt hatte, hier nun ein Foto in hübsch und ordentlich. Den Stempel habe ich mir gleich mal dazu gegönnt, ich weiß noch nicht sooo genau, wo er zur Anwendung kommen könnte, aber ich wollte ihn unbedingt haben. Dann wird's schon passen. 
 
 
Als erstes Projekt für die neuen Labels musste etwas besonderes her, ich habe aus dem kaputten Sommerkleid der Nachbarin nochmal eine *Clutch Betty* auf 75% verkleinert und erstmalig auch ein *Mini-Portemonnaie* für mich genäht, nachdem ich die erste Clutch ja der Nachbarin geschenkt hatte.


Beim Portemonnaie wird ursprünglich durch den oberen Teil der Klappe gewendet, das setzt aber voraus, dass die Klappe gerade ist. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, also habe ich eine Klappe konstruiert, die der Clutch nachempfunden ist und durch eine Seitennaht gewendet.


So richtig gut gefällt mir meine Klappe noch nicht, ich habe auf dem Papier schon Änderungen vorgenommen und warte aufs nächste Projekt, allerdings ist dann noch weniger Platz , durch die Seitennaht zu wenden. Mal sehen, wie das funktionieren wird.


Das Innenfutter ist dieses Mal ziemlich intensives orange-rot. Gefällt mir gut, auch wenn ich schon zu hören bekommen habe, dass man wohl besser seine Sonnenbrille aufsetzt, bevor man in die Tasche reinschaut, hihi.


Zum Abschluss noch ein Bild, auf dem das neue Label gut zu sehen ist. Und ab damit zu RUMS .

Freitag, 30. Juni 2017

Quilt für Frau Buntfaden

So ab und an ist die Zeit einfach mal wieder reif und ich hibbele darauf, zu patchworken. Gut, ich müsste vielleicht nicht unbedingt einen ganzen neuen Quilt anfangen. Es gibt ja auch genug Kissen-, Taschen und sonstige Projekte, aber wie heißt es so schön - wenn schon, denn schon.


Zu Stoff und Muster kann ich leider gar nicht mehr viel sagen, das Projekt lag ungelogen zwei Jahre unfertig herum, bis ich es vor kurzem mit neuem Schwung zu Ende gebracht habe. Deshalb ist leider in meiner Kaufhistorie nicht mehr gespeichert, wie der Stoff damals hieß.


Das Muster habe ich mir "abgeschaut". Irgendwann hing ein solcher Quilt, wo immer ein Nine-Patch und ein Half-Square-Triangle sich abwechseln, bei einem Video-Tutorial von meiner heiß verehrten Jenny Doan von der Missouri-Star-Quilt-Company im Hintergrund. Ich finde das Video ums verplatzen nicht wieder, aber ist ja auch egal.


Gequilted hab' ich wieder mal im Nahtschatten, alles andere ist mir zu riskant und ich hab' auch wenig Lust, mich da reinzuüben. Um die größeren Quadrate zu betonen, die sich ums Nine-Patch ergeben, wenn man von jedem Half-Square-Triangle, das angrenzt, noch ein Viertel dazu nimmt, habe ich das auch so nachgenäht und ich muss sagen, das hat schon etwas gebracht. Wenn man vorher das ungequiltete Top aus kleiner Entfernung angeschaut hat, musste man sich konzentrieren, um die größeren Quadrate zu sehen, ich finde, jetzt "springen" sie einem förmlich ins Auge.


Der Quilt ist ein Geschenk zum (runden) Geburtstag für die liebe *Frau Buntfaden* und hat sich bereits auf die Reise zu ihr gemacht. Mit ins Paket wollte ganz dringend noch eine *Falttasche Fannie*, das bewährte Projekttäschchen für bis zu 300g Wolle.

 
Verlinkt bei *The Quilt Collection*.

Montag, 28. November 2016

Kuschelkissen

Ein cooles Upcycling-Projekt wäre das geworden, wenn ich nicht mal wieder die "vorher" Fotos vergessen hätte. *Grmpf*

Der Nachbarssohn hier im Haus ist mittlerweile 11 Jahre alt, noch nicht wirklich pubertär, aber auch nicht mehr sooo weit davon entfernt. Wie ich aber von meinen eigenen Mädels weiß, hält keine Coolness der Welt einen davon ab, zum Schlafen irgendwas zum kuscheln zu brauchen. Bei ihm sind es zwei Kissen, die er seit seiner Geburt im Gitterbettchen hatte.


Die waren mittlerweile sehr platt gedrückt und ihr Bezug (blau-weiß kariert - ich habe leider die Fotos vergessen, grins) war an vielen Ecken und Enden durchlöchert oder mindestens dünn geliebt.

Also habe ich die Kissen vorsichtig aufgeschlitzt, ein bissel aufgepolstert und wieder zugenäht - ich kam mir vor wie ein Plastischer Chirurg... Die neuen Bezüge sind aus einem abgelegten Sommerkleid der Nachbarin entstanden, nur die blaue Rückseite ist aus meinem Fundus - so viel Stoff gab das kurze Kleidchen in Größe 36, das auch noch ein Loch an einer strategisch doofen Stelle hatte, dann doch nicht her. 


Na dann - süße Träume, Jan!

Dienstag, 11. Oktober 2016

Weste und Schlaghose

Alles fing damit an, dass die Süßmaus nun ihre "Kleidchenphase" endlich überwunden hat und auch Hosen mittlerweile gerne anzieht. Eine von ihrer großen Schwester schon ewig im Schrank liegende hatte es ihr - wegen des Schlages am Bein - nun besonders angetan. Leider - weil so lange verschmäht und liegen gelassen - passte sie nur noch oben am Bund, unten aber gar nicht mehr.


Also habe ich den Schlag abgetrennt und aus zufällig vorhandenem, passendem Blümchencord einen neuen, längeren (der im Nachhinein NOCH länger hätte sein dürfen) angenäht.


So weit, so gut. Dann war da aber noch so viel von dem Cord-Stoff übrig, so dass es nur die Frage eines Gedankens war, bis die Idee geboren wurde, noch eine Weste dazu zu nähen. Es wurde ein *burda-Schnittmuster*, weil uns der asymetrische Frontteil so gut gefallen hat.
 


Allerdings habe ich die Weste nicht mit Schrägband eingefasst, sondern klassisch gedoppelt und Taschen in Herzform "dazuerfunden".


Das Doppeln, bzw. das Wenden, nachdem man die Teile links auf links zusammengenäht hat, war erst gar nicht so leicht, ich dachte, es reicht, wenn man wie bei Kissen oder Taschen unten eine Wendeöffnung lässt. Und dann bin ich stecken geblieben mit meiner Weste, bis ich nachgelesen habe und lernen musste, dass man auch die Schulternähte offen lassen muss, damit es funktioniert.


Wie man sieht mag die Süßmaus ihre neue Kombi, was dazu führt, dass ich im Geiste schon die zweite, zu kurz gewordenen Hose - diesmal eine hellblaue Jeans - abgeschnitten, "verschlagt" und eine Weste dazu genäht habe. Die nächste Weste wird dann aber noch ein bissel schmäler geschnitten sein und etwas taillierter.


Montag, 1. Februar 2016

Jeans-Knochen

Für den Sohn einer lieben Bekannten habe ich einen Leseknochen genäht. Er hat schon einen, den er vom Prinzip her mag, aber der ist ziemlich klein und außerdem mittlerweile ziemlich geknautscht.


Also habe ich die "Rahmenbedingungen" abgesteckt - eine Jeans von mir wird inklusive Potasche (für Liebesbriefchen, meinte die Bekannte) recyclet und außerdem mag der Sohn noch hellgrün.
Und schliiiiicht, bitte ganz schlicht, es handelt sich um einen jungen Mann am Ende seier Teeniezeit - bloß kein Tüddel oder irgendwas uncooles, grins. 

Also habe ich die ganzen braun-orangen Fäden an der Popotasche abgepopelt und sie mit hellgrün wieder aufgenäht. Außerdem ein hellgrüner KamSnap als Verschluss (damit die wichtige Post nicht herausfällt...). Ich hoffe, das war nicht zu viel Tüddel. Der Knopf in hellgrün, meine ich.


Die zweite Seite ist einfach aus hellgrünem Nicki-Stoff, weich und kuschelig, damit nichts unbequem ist, wenn man zum Lesen darauf liegt.


Die letzte Seite ist ein "Flechtmuster"-Patchwork, jeweils ein Hosenbein von mir, der großen Tochter und der kleinen Tochter haben darauf Verwendung gefunden.
Gefüllt wieder mit jeder Menge Dinkelspelzen und auch einer guten Menge Zirbenspäne - das rieeeecht so beruhigend.


Abschließend muss ich noch sagen, dass dies der erste Leseknochen mit einer neuen Schablone ist. Die alte war so von Stecknadel-Stichen zerlöchert und am Rand von versehentlichen Reinschnitten angefressen, dass es einfach mal Zeit für eine neue wurde.


Ich habe mir also die Vorlage von *sew4home* auf 115% vergrößert, viermal ausgedruckt und zusammengeklebt. Aber irgendwie hatte die dann nicht "meine gewohnte Form", sondern war zwar genauso hoch, aber viel länger. Und erschien mir dadurch so "stromlinienförmig" und wenig kuschelig. Also habe ich in der Mitte auf jeder Seite nochmal eineinhalb Zentimeter abgeschnitten und wieder zusammengeklebt. Jetzt ist alles wieder so, wie ich es gerne hätte.

Montag, 11. Januar 2016

Wichtelknochen


Weihnachtszeit ist Wichtelzeit... Für mein diesjähriges Wichtelchen habe ich einen Leseknochen genäht (und eine Tischdecke aus derselben Stoffkombination, aber die habe ich leider vergessen zu fotografieren, also tun wir einfach mal so, als wäre sie nicht da... Ach ja - die gestrickten Socken habe ich auch vergessen zu knipsen, nennen wir es einfach "Vorweihnachts-Demenz"...)


Den Musterstoff mit dem malerischen Namen "Baumwollsatin Penelope" habe ich im örtlichen Stoffgeschäft geschnäppert, genauso wie den hellblauen und braunen Popeline, die Stickdateien stammen aus der Serie *Marrakesch von regenbogenbuntes*.


Der Rest ist "Same Procedure as Everytime", es gibt ein Druckknopftäschchen für kleine Schätze und eine weitgehend einfarbige Seite mit goldener Stickerei fürs bequeme Liegen. Außerdem noch eine Mix-und-Tüddel-Seite für die Optik.


Und wie immer auch meinen geliebten Blick "von oben". Gefüllt mit Dinkelspelzen. Hat Spaß gemacht, mal wieder einen zu nähen!


Freitag, 2. Oktober 2015

Leseknochen fürs Schulkindzimmer

Zu den diversen benötigten Kissen im Schulmädchenzimmer gehörte auch ein neuer Leseknochen, der *bisherige* war nun leider farblich nicht mehr passend und auch ansonsten viel zu "baby". Der wartet nun in der Kuscheltierschublade und harrt der Dinge, die da kommen werden.

Die erste Seite ist mit einem Täschchen für kleine Besonderheiten versehen. Die Herzchen-Ziernaht ist ganz gut geworden. Ich habe es seit langem mal wieder probiert und bin mit dem Ergebnis zurfrieden.






Die zweite Seite ist ein wildes Patchwork aus den bisher verwendeten und neuen, noch nicht dagewesenen Stoffen. Verziert mit Zackenlitzen und Spitze.


Oft habe ich ja bei meinen Leseknochen eine Lieblingsseite, aber bei diesem kann ich mich einfach nicht entscheiden - ist es die gepatchte oder die bestickte?


Ich habe das Rosenherz, dass ich bei der Zimmerumgestaltung einige Male verwendet habe, auch hier wieder aufgegriffen und mit dem Rosali-Stoff kombiniert.


Der rosa Stoff ist übrigens der letzte Schnipsel von einem Herrenhermd, das uns vor einiger Zeit auf unseren Balkon zugeflogen ist und von dem ich trotz längeren rumfragens keinen Besitzer ermitteln konnte... Ich möchte auf diesem Wege "danke dem edlen Spender" sagen, grins.


Zum Schluss nochmal mein geliebter "Draufblick".


Bei der Füllung des Kissens bin ich dieses Mal neue Wege gegangen, sie besteht zu ca. 50% aus meinen üblichen Dinkelspelzen und zu weiteren ca. 50% aus *Zirbenspänen*. Zirbenspänen wird eine beruhigende Wirkung und ein erhöhter Erholungswert zugeschrieben, das ist perfekt für meine kleine Madame, die nachts zwar nicht mehr in mein Bett kriecht, aber trotzdem noch ein paarmal pro Woche durch die Wohnung geistert und am nächsten Morgen dann von den Toten erweckt werden muss.

Wahrscheinlich hängt es einfach damit zusammen, dass sie von der Schule jetzt viel kaputter ist als vom Kindergarten, aber seit sie das Kissen hat, schläft sie wie ein Stein und wird allenfalls wach, wenn sie nachts aus dem Bett fällt...


Samstag, 18. Oktober 2014

Eine Leine für die Katze ODER Kam-Snaps

Seit einigen Wochen ist die Katze "Mietzi-Maunz" nun schon das wichtigste Kuscheltier der kleinen Tochter - so wichtig, dass ich bereits ernsthaft über die Anschaffung eines Zweit-und-Drittkätzchens nachdenke, falls die erste mal verloren gehen sollte.

(Wie dereinst beim Hasen Hopsi, den wir zwischendurch 16-fach zu Hause hatten, durch Verlust-Dezimierung mittlerweile aber bei neunmal angekommen sind.)

Die Rollenspiele im Kindergarten erfordern es nun, dass Mietzi eine Leine tragen muss, die bisher aus würg-engem Wollfaden liebevoll der Katze um den Hals geknotet war. Heute hatte ich endlich die Muße dem Abhilfe zu schaffen.


Aus Webband, Schnürsenkeln und erstmals in meinem Leben auch Kam-Snaps ist ein abnehmbares Halsband samt separat abnehmbarer Leine entstanden. Jetzt hab' ich mich die Geschichte mit dem Loch bohren und dem Zange quetschen endlich auch mal getraut - das Starter-Set lag schon sooo lange hier herum und hat mich gefährlich angegrinst. Pah - war ganz easy-peasy!


Und Mietzi-Maunz ist auch glücklich...