Mittwoch, 3. Februar 2016

Kuschelset für kleine Mädchen

Als die kleine Tochter mitbekommen hat, dass ich sowohl für den Papa als auch für mich Mützen stricke, konnte sie natürlich nicht hintenanstehen und hat sich ebenfalls ein Set gewünscht. MIT Bommel aber OHNE Umschlag (der Umschlag auf dem Bild rührt wieder nur daher, dass die Mütze dem Fußball passen muss, auf Tochters Kopf ist es definitiv ohne Umschlag.


Die Mütze ist wieder ein *Jaques Cousteau Hat* (reicht dann jetzt aber auch mal damit...), der Schal frei nach *Bikers Wintercowl*, den ich zwar schon nach Anleitung, dafür aber nur mit 90 Maschen und auch nur in einer Farbe gestrickt habe.


Für die graue Bommel, die so schön zur aktuellen Winterjacke passt, habe ich ein bissel Wolle aus meinem nächsten Projekt für mich geopfert. Übrigens wieder ein geribbelter Schal - diese wunderbar weiche Qualität gab es nämlich auch noch in anthrazit-meliert und wer konnte da wohl nicht vorbei gehen???


Seit Jahrzehnten (ungelogen) habe ich nicht mehr "Patent" gestrickt und in der Runde ist es ja nochmal anders als hin und her. Ich muss sagen, es hat eine Weile gedauert, bis wir Freunde waren, das Patent und ich, aber dann lief es ganz gut. Naja, richtig mögen tu' ich's trotzdem nicht, aber es macht halt einen tollen Effekt und sehr warm.


Ach ja - mal wieder ein Wermutstropfen: Das Kind hat zwar sehr energisch auch noch Handschuhe nachgeordert (ebenfalls seit Jahrzehnten nicht mehr gestrickt), aber ich glaube, das schenke ich mir... Das Set wird nämlich leider gar nicht getragen, sondern wartet zwei-drei Jährchen im Schrank darauf, zu klein zu werden... So isses mit dem dusseligen Kind.

Montag, 1. Februar 2016

Jeans-Knochen

Für den Sohn einer lieben Bekannten habe ich einen Leseknochen genäht. Er hat schon einen, den er vom Prinzip her mag, aber der ist ziemlich klein und außerdem mittlerweile ziemlich geknautscht.


Also habe ich die "Rahmenbedingungen" abgesteckt - eine Jeans von mir wird inklusive Potasche (für Liebesbriefchen, meinte die Bekannte) recyclet und außerdem mag der Sohn noch hellgrün.
Und schliiiiicht, bitte ganz schlicht, es handelt sich um einen jungen Mann am Ende seier Teeniezeit - bloß kein Tüddel oder irgendwas uncooles, grins. 

Also habe ich die ganzen braun-orangen Fäden an der Popotasche abgepopelt und sie mit hellgrün wieder aufgenäht. Außerdem ein hellgrüner KamSnap als Verschluss (damit die wichtige Post nicht herausfällt...). Ich hoffe, das war nicht zu viel Tüddel. Der Knopf in hellgrün, meine ich.


Die zweite Seite ist einfach aus hellgrünem Nicki-Stoff, weich und kuschelig, damit nichts unbequem ist, wenn man zum Lesen darauf liegt.


Die letzte Seite ist ein "Flechtmuster"-Patchwork, jeweils ein Hosenbein von mir, der großen Tochter und der kleinen Tochter haben darauf Verwendung gefunden.
Gefüllt wieder mit jeder Menge Dinkelspelzen und auch einer guten Menge Zirbenspäne - das rieeeecht so beruhigend.


Abschließend muss ich noch sagen, dass dies der erste Leseknochen mit einer neuen Schablone ist. Die alte war so von Stecknadel-Stichen zerlöchert und am Rand von versehentlichen Reinschnitten angefressen, dass es einfach mal Zeit für eine neue wurde.


Ich habe mir also die Vorlage von *sew4home* auf 115% vergrößert, viermal ausgedruckt und zusammengeklebt. Aber irgendwie hatte die dann nicht "meine gewohnte Form", sondern war zwar genauso hoch, aber viel länger. Und erschien mir dadurch so "stromlinienförmig" und wenig kuschelig. Also habe ich in der Mitte auf jeder Seite nochmal eineinhalb Zentimeter abgeschnitten und wieder zusammengeklebt. Jetzt ist alles wieder so, wie ich es gerne hätte.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Das ist doch Irrsinn! oder: Vom Schal zur Mütze

Diesen Schal habe ich nicht selbst gestrickt, sondern gekauft. Er ist aus einer wunderbaren weichen Wolle, mit der man den ganzen Tag nur kuscheln möchte und dann auch noch genau in meiner Farbe. Da konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Sondern musste ihn mitnehmen - aus der Herrenabteilung!


Ganz schnell ist der Wunsch nach einer passenden Mütze erwacht. Ich finde das immer so schön, wenn die Accessoires zusammenpassen. Leider gab es diese Mütze nicht zu kaufen und ich bin ohne abgezogen. Nach einer Weile hat sich in meinem Kopf die Idee festgesetzt, ich könnte NOCH EINEN Schal kaufen, ribbeln und eine Mütze stricken. Gesagt, getan, der zweite Schal kam an:


Noch so ein hübscher... Vor dem Ribbeln habe ich den Schal dann erstmal genau inspiziert und festgestellt, dass er gar nicht als Loop gestrickt wurde, sondern aus zwei Teilstücken besteht, die zusammengenäht wurden.


Die Zwillinge wurden also vorsichtig geteilt und dann konnte es mit dem Knäuel-Gewickel losgehen. Direkt vom Schal zum Knäuel, das hat ganz gut funktioniert, obwohl die Wolle so flauschig ist, gab es nur wenige Stellen, an denen sie sich verfilzt hatte.


Die fertige Mütze, wieder ein *Jaques Cousteaus Hat* wie die, die ich letztens für meinen Mann gestrickt habe. Dieses Mal aber mit Umschlag, mit Riesenbommel und mit einer veränderten Abnahme. Ich habe nämlich, um den Zipfel auszugleichen, in den letzten 5 Reihen immer gleich drei Maschen pro Segment zusammengestrickt statt nur zwei. Das Ergebnis ist immer noch hübsch und der Zipfel ist weg, jippieh. (Sorry, Goldkind, ich weiß, Du mochtest ihn...)



Hier nun also gekaufter Schal und gestrickte Mütze vereint. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht schon wieder neue Pläne hätte. Noch ein paar Handschuhe dazu passend (seit 20 Jahren keine mehr gestrickt...)? Den Schal auch noch ribbeln und mit schwarzen Anteilen nochmal neu stricken? Kann mich mal bitte jemand festbinden, damit ich mir nicht immer so eine Extraarbeit selber aufbürde?


Wie auch immer, jetzt aber erstmal ab zu *RUMS* mit der Mütze.

Montag, 25. Januar 2016

Jaques Cousteaus Mütze

Ich habe mal wieder für meinen Mann etwas gehandarbeitet. Dieses Mal sollte es eine Mütze sein, grau und passend zu seinem neuen Mantel.


Ich habe also ein Probeknäuel *Lana Grossa Tweed* verstrickt, die "eigentliche" Mütze soll wieder aus *Buntfaden-Wolle* werden. Auf das Strickmuster hat mich ebenfalls "Frau Buntfaden" aufmerksam gemacht, es ist ein *Jaques Cousteaus Hat*.


Charateristisch ist die spiralförmige Abnahme, ich finde das einen richtig tollen Hingucker.


Leider hat das Strickmuster auch einen vielbemängelten Haken - die Mütze "zipfelt" ganz oben an der Spitze. Es gibt verschiedene Modifikationsvorschläge, die meisten laufen darauf hinaus, gegen Ende nicht nur zwei sondern drei Maschen pro Segment zusammenzustricken. Und GENAU DESHALB ist es gut, dass ich erstmal eine Probemütze gestrickt habe... Dann kann ich das ja dann beim nächsten Mal, mit der "Originalwolle", so ausprobieren.


Sogar dem kleinen, kritischen Töchterlein gefällt die Mütze besonders gut, sie hat sich auch eine gewünscht, aber aus weicher Wolle. Naja, mal sehen, was sich so an sechsfacher Merino bei *Dornröschen Wolle* finden lässt.

Freitag, 22. Januar 2016

Grinse-Hülle oder Reader-Katze?

Ich habe einen tollen Tausch gemacht, Anja von *Anjas Blog aus dem Leben* hat mir einen Querschnitt durch ihr selbstgemachtes Naturseifen-Sortiment geschickt und ich ihr im Gegenzug dafür eine Hülle für ihren E-Reader.


Die Seifen riechen soooo toll, der Schaum fühlt sich super-luxuriös an und man hat dank der großzügigen Überfettung der Seifen nicht das Gefühl, sich vor lauter trockener Haut am Stück kratzen oder cremen zu müssen. Also habe ich versucht, mein ganzes Glücksgefühl ob dieser Seifen in die Reader-Hülle zu legen und ich denke, das hat auch ganz gut geklappt.


Da die liebe Anja selber "Katzenmama" ist, hat sie eine *Grinsekatze* auf die Hülle bekommen. Die Datei ist zwar irgendwie komisch, ich habe nicht ganz durchschaut, welcher Schritt als nächster gestickt wird, das PDF hat mir da nicht soooo gut Aufschluss drüber gegeben, deshalb ist die Katze auch etwas farbloser, als ich das ursprünglich wollte, aber trotzdem: Immer, wenn ich diese Katze sehe, bekomme ich gute Laune - und das ist doch die Hauptsache!


Der Klettverschluss hat mich ein bissel in den Wahnsinn getrieben. Der schwarze war aus, ich habe schnell welchen nachbestellt. Aber - er kam nicht bei. Zugesagt war eine Lieferung innerhalb dreier Werktage, ich habe fast zwei Wochen gewartet und gehibbelt und (beige, graue, rote) Alternativen aus meinem Vorrat an den Reader gehalten und wieder gewartet. Naja, jetzt ist er da und alles ist gut.

Das Innenfutter hat mich übrigens auch in den Wahnsinn getrieben. Es ist wunderschön von der Farbe her und glänzt toll, aber es verzieht sich und ribbelt sich auf, wenn man es nur scharf anschaut. Deshalb ist die Verarbeitung auch nicht sehr perfekt geworden. Naja, man kann's nicht ändern und hübsch' find' ich's trotzdem noch...

Mittwoch, 20. Januar 2016

Neon-Pubi-Socken

Meine große Tochter teile meine Liebe zu selbstgestrickten Socken. Allerdings strickt sie nicht selber, sondern lässt gerne stricken, und zwar von mir. Und ihre Farbwahl ist auch "etwas" anders als meine. Sagen wir's so: Leuchtender, vieeeel leuchtender.


Zu Weihnachten hat sie dieses Paar Socken bekommen aus *Lana Grossa Neon Mixed* und als Muster durfte ich "irgendwas mit Rippen" stricken. Geworden ist es dann mal wieder das *Wogende Seegras*, was ich vor einer Weile schonmal getestet und für gut befunden hatte.


Zu sehen sind übrigens meine Füße, das Töchterlein war nicht verfügbar als ich uuuunbedingt knipsen wollte und wir haben eh dieselbe Größe. Lustig, wie auf den Fußspitzen die Sonne des heutigen Tages leuchtet.


Das nächste Paar gab es einfach so, ohne Anlass, weil ich diese Wolle aus meinem Körbchen haben wollte und ich habe mich brav an die Vorgabe "irgendwas mit Rippen" gehalten. 


Das Muster hat den malerischen Namen "Schrägrippen aus rechten und linken Maschen" und kommt aus dem Buch "Das große Strickmusterbuch". Im Prinzip strickt man dicke Rippen aus jeweils vier rechten und vier linken Maschen, die man jede Reihe um eine Masche versetzt. 


Besonders faszinierend finde ich, dass dabei anders als bei "normalen" Rippen nicht die rechten, sondern die linken Maschen in den Vordergrund treten. 


Das Muster war ein wenig nervig, gefällt mir aber so gut, dass ich es irgendwann auch mal für mich umsetzen werde. 


Zum Abschluss noch ein paar Pippi-Langstrumpf-Impressionen, mixed Emotions sozusagen...


Montag, 18. Januar 2016

Pünktchen ohne Anton

Das vorerst letzte Kleid nach "Princess Castle" von Ottobre ist ein Pünktchenkleid in schwarz-weiß mit pinken Akzenten geworden.

Dass die kleine Tochter Streifen aller Art HASST habe ich mittlerweile begriffen, aber von Pünktchen hatte ja niemand was gesagt, gelle? Also habe ich einen Rest mit kleinen Pünktchen mit einem Coupon mit großen Punkten und weil's nicht ganz gereicht hat noch ein bissel uni-schwarz wild gemixt und in bewährter Manier zusammengesetzt. Als Hingucker - weil das Kind mit sechs Jahren dann doch noch bissel zu jung für die "Gruft-Phase" ist - gab's noch die Einfassung und den Gürtel in pink.


Die Stickdatei ist aus *Ballerina and Girlfriends* von Susalabim, die ich eigentlich schonmal für mein Tutu-Nähprojekt gekauft hatte, bevor die Mädels dann doch einheitliche Tutus im Ballett bekommen hatten.